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Refinanzierung mit der DekaBank
Ein starker Partner für das Passivgeschäft

Die Struktur der Passivseite hat sich deutlich verändert. Die Zinsbindungsdauer ist kürzer geworden, Zinsbewegungen wirken sich stärker aus. Umso wichtiger ist es, eine ausgewogene Refinanzierungsstruktur zu finden und damit die Passivseite „wetterfest“ zu machen. Hierbei leistet die DekaBank mit geeigneten Instrumenten verlässliche Unterstützung.

Bei den Sparkassen hat sich die Struktur der Passivseite in den vergangenen fünf Jahren deutlich verändert. Während sich die Spareinlagen der Kunden seit Dezember 2008 von 262 auf 298 Mrd. Euro erhöht haben, sanken in gleichem Zeitraum die Anlagen in Sparbriefen. Nur noch 83 Mrd. Euro haben Kunden in diese längerfristigen Papiere investiert, 2008 waren es 152 Mrd. Euro. Noch stärker ging das Volumen der Sparbriefe zurück, die von inländischen Banken gehalten wurden. Das zeigen die Novemberstatistiken der Deutschen Bundesbank.

Die Verschiebung des Refinanzierungsmix in Richtung Kundengelder hat für die Sparkassen spürbare Auswirkungen. So ist die Zinsbindungsdauer deutlich kürzer geworden, die Passivseite reagiert stärker auf Zinsbewegungen. Zusätzliche Unsicherheit bringt der intensivere Wettbewerb um Kundengelder, der angesichts der Privilegierung von Bankeinlagen unter den Basel-III-Richtlinien zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund gilt es, die Passivseite wieder zu stärken und sich frühzeitig attraktive Finanzierungskosten zu sichern. Dazu kann die Refinanzierung über institutionelle Investoren einen wichtigen Beitrag leisten.

Günstige Rahmenbedingungen für institutionelle Refinanzierung

Die Voraussetzungen dafür sind gut. Institutionelle Investoren suchen sichere Emittenten und sind an Planungssicherheit über längere Zeiträume interessiert. Hierfür sind die Sparkassen aus ihrer Sicht ideale Partner. Jedoch haben diese ihre auslaufenden institutionellen Re­finanzierungen oft nicht verlängert. Damit ist das Angebot gesunken, die Nachfrage dagegen ist nach wie vor hoch. Entsprechend attraktiv sind die Zinskonditionen, welche die DekaBank für die Refinanzierung anbieten kann.

Für all jene Sparkassen, bei denen ab 2015 größere institutionelle Refinanzierungen fällig werden, bieten Forward-Refinanzierungen zusätzliche Möglichkeiten. Denn auf diesem Weg lassen sich Prolongationsrisiken frühzeitig minimieren.

 

Deutlicher Mehrertrag im Marktvergleich

Weitere Laufzeiten auf Anfrage Quellen: Bloomberg, DekaBank


Sparkassen-Pfandbriefe sind gefragt

Auch das Interesse am deutschen Pfandbrief wird durch die Liquiditätsanforderungen der Basel-III-Richtlinien zunehmen. Gleichzeitig verringert sich das aus­stehende Volumen am Pfandbriefmarkt, allein im Jahr 2013 von 292 auf 248 Mrd. Euro (ohne Namenspapiere), wie die Kapitalmarktstatistik der Deutschen Bundesbank belegt. Parallel dazu sanken die Risikoaufschläge auf das Vorkrisenniveau, weshalb Sparkassen vermehrt die Möglichkeit nutzen, ihre Hypothekenkredite preiswert zu refinanzieren. So stieg das aus­stehende Pfandbriefvolumen bei Spar­kassen 2013 zuletzt gegen den Trend um rund 20 Prozent auf knapp 13,5 Mrd. Euro.

Da Sparkassen aus Sicht der Pfandbrief­emittenten als klassische Langfristinvestoren besonders interessant sind, bietet sich die Deka als idealer Emissionspartner an. Denn im Arrangieren von Pfandbrief­emissionen ist die Deka sehr erfolgreich, vor allem bei der Vermittlung von Spar­kassen-Pfandbriefen. So konnte allein im Jahr 2013 das Emissionsvolumen auf knapp 500 Mio. Euro verdoppelt werden. Auch die erfolgreiche Begleitung zweier syndizierter Pfandbriefemissionen großer Sparkassen unterstreicht die besondere Stellung der Deka in diesem Segment.

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Januar 2014