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Laufzeitfonds
Puffer bei renditetragenden Anlagen gegen Marktturbulenzen

Durch den Wechsel in der US-Zinspolitik zeichnet sich auf den Anleihemärkten ein Richtungswechsel bei den Renditen ab. Laufzeitfonds können als Puffer bei renditetragenden Anlagen gegen mögliche Kursverluste wirken und damit Stabilität ins Depot bringen.

Die Renditen 30-jähriger US-Treasuries haben 2018 ihren langjährigen Abwärtstrend durchbrochen. Damit deutet sich an den US-Rentenmärkten eine Trendwende an. In Europa ist die Ausgangslage noch eine andere, hier hält die EZB die Renditen über ihr Anleihekaufprogramm niedrig. Bei institutionellen Investoren besteht deshalb weiterhin erhöhter Handlungsdruck. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Sparkassen ihren Blick zunehmend auf Anlageklassen abseits des Staatsanleihen-Spektrums werfen. High Yields, Emerging Market Bonds oder Unternehmensanleihen rücken aufgrund der höheren Kupons in den Fokus. Das Problem für Sparkassen bei der Investition in diese Segmente besteht vor allem in den höheren Volatilitäten, mit denen die zusätzlichen Renditepunkte erkauft werden. Sie können etwa im High-Yield-Bereich leicht 3,99 Prozent ausmachen.

 

„Vor diesem Hintergrund bieten Laufzeitfonds für Anleihen mit ihrem festen Fälligkeitsdatum und ihren kalkulierbaren Renditechancen Planungssicherheit“, erläutert Carsten Krapp, Leiter des Kompetenz-Teams Sparkassen Nord/Ost bei Deka Institutionell. „Durch den Abrolleffekt entsteht ein zusätzlicher Risikopuffer. Deshalb sind Laufzeitfonds zu einem gefragten Baustein im Depot A geworden.“

Voraussichtliche Rendite der Deka-Institutionell Rentspezial 09/25 Fonds

Quelle: Deka; Stand: Januar 2019

 

Die Laufzeitfonds der Deka-Institutionell-RentSpezial-Serie sind gezielt auf renditeorientierte festverzinsliche Anlagesegmente ausgerichtet. Höhere Schwankungen sind während der Laufzeit nicht auszuschließen. Anleger sollten auch die Risiken beachten: Während der Laufzeit können die Kurse schwanken. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Fondsmanagement versucht deshalb, die Fälligkeiten der Einzelpositionen möglichst so auszusteuern, dass sie mit dem Laufzeitenende des Fonds übereinstimmen. Das Ziel ist die Reduzierung der Schwankungen zum Laufzeitende.

Mit den Deka-Institutionell RentSpezial 09/25 Fonds setzt die Deka ihre Laufzeitfondsreihe für institutionelle Investoren fort. Seit dem 28. Januar 2019 können Kaufaufträge erteilt werden. Die Fonds werden am 11. Februar 2019 aufgelegt. „Den Sparkassen stehen damit Lösungen für unterschiedliche Risikobudgets im Ertragsportfolio zur Verfügung“, so Krapp.

 

Die Fondshülle bietet aus Investorensicht Vorteile gegenüber einer Einzelanlage in Anleihen. Durch eine aktive Titelauswahl kann das Fondsmanagement aus bis zu 100 Emittenten wählen. Diese Flexibilität ist mit Blick auf die Rendite-Risikoprofile von High Yields, aber auch von Emerging Market Bonds ein wichtiges Merkmal, um mögliche Ausfälle zu kompensieren und entsprechende Risiken zu diversifizieren. Hinzu kommt das übergreifende Risikomanagement auf Fondsebene.

 

Carsten Krapp resümiert: „Deka-Institutionell RentSpezial 09/25 bietet unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, das laufende Risikoniveau fortzuschreiben und auf diese Weise die Rendite im Ertragsportfolio zu optimieren.“

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Februar 2019