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Individuelles Asset Servicing:
Viel mehr als nur Master-KVG

Der neue Geschäftsbereich Asset Servicing erweitert das Angebot der klassischen Master-KVG und bietet auch für das Eigengeschäft der Sparkassen viele wichtige Zusatzleistungen.

Keine Frage: Die Master-KVG hat sich als Servicemodell bewährt. Mehr als zehn Jahre lang nutzen institutionelle Investoren bereits die Möglichkeit, ihre Bestände über eine Master-KVG zu managen. Auch immer mehr Sparkassen nutzen diese Dienstleistung für ihr Eigengeschäft. Der große Vorteil: Sie können die Anlagen und Asset Manager auf nur einer Administrationsplattform – unabhängig von der Anlage­klasse oder dem Vehikel – bündeln und regulatorische Anforderungen abdecken.

 

Deka Investment hat als Partner der Sparkassen nun unter dem Titel „Asset Servicing“ ein neues Geschäfts­feld geschaffen, um noch besser und intensiver auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können. Dazu wurde umfangreich in neue Systeme und Personal investiert. „Wir wollen eine Serviceplattform für das Eigengeschäft der Sparkassen sein“, nennt Victor Moftakhar, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Deka Investment, das Hauptziel der Neustrukturierung.

Die Master-KVG ist wie ein großer Schrank mit verschie­denen Schubladen, die gefüllt sind. Der Kunde kann individuell die Schubladen ziehen und das heraussuchen, was er benötigt.

Matthias Schillai

Leiter Asset Servicing,
Kundenbetreuung & Produktlösungen
Deka Investments

Als Asset-Servicing-Partner von Sparkassen und institutionellen Anlegern bietet die neue Geschäftseinheit nicht nur Fondsadministration, sondern auch den Zugang zu Zusatzleistungen wie beispielsweise Overlay Management und Asset-Allocation-Beratung. „Eine Master-KVG ist mehr als nur reine Fonds­administra­tion. Wir definieren es viel breiter“, erläutert Matthias Schillai, Leiter der neuen Einheit Asset Servicing, Kundenbetreuung & Produktlösungen. Denn es gibt viele Zusatzangebote, die der Kunde individuell abrufen kann. „Es ist wie ein großer Schrank mit verschiedenen Schubladen, die gefüllt sind. Der Kunde kann individuell die Schubladen ziehen und das heraussuchen, was er benötigt.“

 

Komplexitätsreduktion für professionelle Anleger

Schillai und sein Team haben beobachtet, dass professionelle Anleger verstärkt nach Möglichkeiten suchen, Komplexität zu reduzieren. Deka Investment kann als Partner im Asset Servicing durch großes Know-how zu attraktiven Konditionen genau diese Dienstleistung liefern. Das gilt besonders für Sparkassen. „Das Depot-A-Geschäft der Sparkassen ist in hohem Maße durch die verschärfte Regulatorik geprägt. Hier bieten wir einen umfassenden Service“, sagt Schillai.

Eine der Zusatzleistungen ist beispielsweise die Performancemessung, die als Basis für das Asset Management angesichts volatiler Märkte immer wichtiger wird. Schließlich verschafft eine fundierte Analyse noch mehr Transparenz und ermöglicht die Beurteilung der Fondsperformance in Bezug auf die eingegangenen Risiken. So können Fehler im Investmentprozess aufgedeckt und künftig vermieden werden. Die Leistungen der einzelnen Manager können zudem besser beurteilt werden.

In Zeiten niedriger Zinsen ist ein starker Partner mit passgenauen Strategien extrem wichtig.

Victor Moftakhar

Vorsitzender der Geschäftsführung
Deka Investment

Auch das Risikocontrolling ist von großer Bedeutung. „Die Aufschlüsselung der Risikokennzahlen ist über das System der Deka ebenfalls gewährleistet“, erläutert Schillai. Für zusätzliche Transparenz sorgt aber auch das Reporting. So lassen sich beispielsweise Risiken bis auf die Einzeltitel in den jeweiligen Mandaten oder Segmenten täglich darstellen. „Unseren Kunden bieten wir ein technisch ausgefeiltes eReporting mit flexiblen Ausgabeformaten und Schnittstellen“, sagt Schillai. Standard- und Individual-Reporting ermöglichen zudem die vollumfängliche Darstellung aller entscheidungsrelevanten Faktoren und aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Das passgenaue Overlay Management ist ein weiteres Angebot, mit dem der Bereich Asset Servicing bei Deka Investment künftig verstärkt punkten will. Damit können etwa neue Spielräume geschaffen werden, um Ertragschancen in risikoreicheren Assetklassen stärker zu nutzen. Neben der Hilfestellung in der Risikoüberwachung nutzen viele Investoren die Funktion des Overlay Managements aber beispielsweise auch, um ein Portfolio nach temporären Kursverlusten systematisch wieder aufzubauen. „Das ist eine Dienstleistung, die zunehmend von unseren Kunden abgerufen wird“, berichtet Schillai.

Master-KVG Deka Investment: Kundenstruktur

Quelle: Deka Investment

Passgenaue Strategien gemäß den rechtlichen Vorgaben

Mehr als 50 Milliarden Euro Fondsvolumen verwaltet Deka Investment inzwischen in der Geschäftseinheit Asset Servicing und zählt damit zu den großen und erfahrenen Anbietern in Deutschland. Und das Volumen wächst kontinuierlich. Vor allem die Anzahl der Mandate im Sparkassenbereich ist zuletzt deutlich gestiegen. „Der Anspruch der Deka ist es, sich auf Dauer unter den großen Top-Anbietern zu etablieren“, sagt Geschäftsführer Moftakhar und ist zuversichtlich, dass dies gelingt. In Zeiten niedriger Zinsen ist schließlich ein starker Partner, der seine Kunden mit passgenauen Strategien unterstützt, die sich an den speziellen Erwartungen und rechtlichen Vorgaben ausrichten, extrem wichtig.

 

Als langjähriger Fondsadministrator der Deka-Gruppe verfügt Deka Investment über eine ausgeprägte Expertise. Kunden erhalten Zugriff auf die Ressourcen und Kompetenzen der Deka-Gruppe. Auch die besondere Beziehung zwischen Deka und Sparkassen bietet Vorteile gegenüber anderen Anbietern. „Wir sind Teil des Verbunds und kennen die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Sparkassen besser als andere Anbieter“, sagt Schillai. „Wir sprechen alle dieselbe Sprache.“ Als Wertpapierhaus der Sparkassen ist die Deka schließlich besonders eng mit dem DSGV und dem Verbund verzahnt. „Für unsere Kunden sind wir ein zuverlässiger Partner mit einem dauerhaft hohen Qualitätsniveau und größenbedingten Skalenvorteilen“, sagt der Abteilungsleiter. Davon sollen auch immer mehr Sparkassen profitieren.

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 3, November 2015