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Deka Immobilien-Kompass
Strategische Partnerschaft für Immobilieninvestments

Die Deka bietet mit dem Immobilien-Kompass institutionellen Anlegern ein umfangreiches Dienstleistungspaket rund um die Investition in Immobilienfonds an. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, welche Vorteile der neue Ansatz Investoren bietet.

 

Kennzeichen des derzeitigen Kapitalmarkts sind dieanhaltend niedrigen Zinsen, die mit einer hohen Nachfrage nach Investments und einem rekordverdächtigen Transaktionsvolumen in aller Welt einhergehen. „Viele institutionelle Investoren stellen fest, dass der Anteil von Immobilieninvestments an ihren Portfolios zu gering ist“, berichtet Torsten Knapmeyer, Geschäftsführer Deka Immobilien Investment GmbH. Folglich wollen sie – auch für mehr Diversifikation – die Immobilienquote erhöhen.

 

Der Navigator für die Immobilienstrategie

Doch wie können sie diese Erhöhung der Immobilienquote umsetzen? In welche Zielländer, Nutzungs­arten bzw. Risikoprofile kann investiert werden? Hier unter stützt die Deka-Gruppe. Als Dienstleistungs­angebot bietet sie den neuen Deka Immobilien-Kompass an, der aus drei Bausteinen besteht: „Beratung“, „Management“ und „Administration“. Knapmeyer erklärt das neue Beratungstool anhand eines Praxisbeispiels: „Ein institutioneller Investor mit rund 20 Mio. Euro indirektem Immobilien­vermögen in Büroimmobilien (Europa-Value Add/Opportunistic) kam auf uns zu und bat um Lösungen im Niedrigzinsumfeld. Eine Asset-Liability-Studie hatte empfohlen, die Immobilienquote zu erhöhen. Um die Investmententscheidungen auf ein solides Fundament zu stellen, wurde die Deka damit beauftragt, eine individuelle Immobilienanlagestrategie auszuarbeiten.“

 

 

ANFORDERUNGEN UND RESTRIKTIONEN DES ANLEGERS

Quelle: Kundenfragebogen; Stand: November 2015

 

 

Erstellung einer individuellen Anlagestrategie

Die Basis für eine erfolgreiche Anlage in Immobilien sind eine sorgfältige Analyse des Portfolios bzw. der Anlagegrundsätze und die anschließende Ableitung fundierter Handlungsempfehlungen. In einem ersten Schritt gilt es, das Investmentprofil (Rendite-/Risikoprofil) zu identifizieren; aus den im Kundengespräch erhobenen Daten ergeben sich die Anforderungen und Restriktionen – wie rechts dargestellt. „Der Kunde wünscht ein risikoarmes, diversifiziertes Immobilienportfolio mit einem europäischen Investitionsfokus“, fasst Knapmeyer zusammen. Zusammen mit dem bereits bestehenden Portfolio plant der institutionelle Anleger eine Investition von insgesamt rund 150 Millionen Euro in indirekte Immobilienanlagen vorzunehmen.

Quelle: DekaBank

Ableitung des Investmentprofils

Zunächst wird von einem Benchmarkportfolio mit europäischem Fokus ausgegangen. Darin befinden sich als die drei stärksten Länder Großbritannien mit 21%, Deutschland mit 20% und Frankreich mit 15%. Als Nutzungsarten sind Büro, Einzelhandel und Logistik vorgesehen. Dieses Benchmarkportfolio wird im nächsten Schritt an die individuellen Wünsche des Kunden angepasst. „Es berücksichtigt die Anfor­derungen des Kunden und ist die Basis für die weitere Planung; so dient es als Orientierungshilfe bei der Planung des Zielportfolios“, erklärt Knapmeyer. Der Kunde in unserem Beispiel wünscht eine Deutschland­quote von 50%, zusätzlich einen Anteil Nordamerika von 10%. Außerdem sollen 10% in „Sonstige Nutzungsarten“ fließen. „Da bislang nur ein Bestandsportfolio von 20 Mio. Euro existiert, kann der weitere Portfolioaufbau durch Neuinvestitionen in indirekte Investments erfolgen“, so Knapmeyer weiter. Die Investitionsstrategie bestimmt maßgeblich das Rendite-/Risikoprofil des Gesamtportfolios. Ziel des Anlegers ist ein konservativ aufgestelltes Core/„Core+“-Portfolio, das Beimischungen von Value Add/Opportunistic-Komponenten erlaubt, so dass die bereits bestehenden indirekten Immobilien­investments in das Portfolio integriert werden können.

 

 

DIE DREI BAUSTEINE DES DEKA IMMOBILIEN-KOMPASS

Quelle: DekaBank

 

Umsetzung Handlungsempfehlung

„Auf Basis der jeweiligen Benchmark ermitteln wir das individuelle Zielportfolio“, erklärt Knapmeyer. Insgesamt empfiehlt sich der Aufbau eines Portfolios, das über Länder, Nutzungsarten und Manager breit diversifiziert ist. Ziel ist die Konzeption und Auflage eines auf den Kunden zugeschnittenen Immobilien­dachfonds mit einem Volumen von 150 Millionen Euro; er soll in den nächsten fünf Jahren aufgebaut werden. So werden alle bestehenden und neuen Immobilieninvestments in einer Bewertungseinheit zusammengeführt und die Deka übernimmt in dieser den Sitz im Anlageausschuss der jeweiligen Zielfonds. Die Vorzüge der einzelnen Beratungsmodule unseres Immobilien-Kompass sind dadurch zu einer dauerhaften, aktiv gemanagten individuellen Immobilienlösung kombiniert.

 

Deka Immobilieninvestment-Know-how

Die Deka positioniert sich mit dem neuen modularen Dienstleistungspaket des Deka Immobilien-Kompass als strategischer Partner institutioneller Investoren rund um die Anlage in Immobilien und Immobilien­fonds. Dabei beziehen die Experten der Deka im Rahmen eines Multi-Manager-Ansatzes bewusst Produkte außerhalb der Deka-Gruppe in ihren Beratungsfokus ein.


Ganz gleich ob es um den Neuaufbau eines Immobilienportfolios oder die Optimierung einer bereits bestehenden Anlage geht: Der Investor kann durch die modulare Struktur des Angebotes bedarfsbezogen entweder einzelne Bausteine auswählen oder das Komplettpaket in Form eines individuellen Immobilien­dachfonds in Anspruch nehmen. Der Deka Immobilien-Kompass bietet unseren Anlegern die Chance, von der fundierten, in 50 Jahren aufgebauten Expertise der Deka zu profitieren.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, August 2016