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Attraktive Anlageideen rund um den Dax

Ohne Aktien­exposure lassen sich weiterhin nur schwerlich akzeptable Erträge erzielen. Für viele Investoren bleibt der Dax hier erste Wahl. Ob Direkt­investment per ETF, LowRisk-Fonds, risikoreduzierte Index­anleihe oder Credit-Linked-Notes-Strategie: Die Deka bietet Produkte für unter­schiedlichste Risiko­profile auf Basis des deutschen Leitindex.

Wertarbeit made in Germany: Deka Dax UCITS ETF
Präzises Indextracking durch den deutschen ETF-Spezialisten

Ein Direkt­investment in den Dax lässt sich transparent und komfortabel über einen ETF umsetzen. Der Deka Dax UCITS ETF beispiels­weise bildet den Index genau ab und lässt sich börsentäglich über die Börse handeln.


Nach dem Motto „Was drauf­steht, ist drin“ investiert der Dax-ETF wie auch die anderen Index­tracker der Deka direkt und in gleicher Proportion in die in der jeweiligen Benchmark enthaltenen Wertpapiere, statt den Index über Derivate wie Swaps nachzubilden.


Neben dieser vollständigen Repli­kation sprechen weitere Argumente für den ETF-Spezialisten, etwa die Perfor­mance nach Kosten. In einer Untersuchung von Focus Money in Kooperation mit Deutsche Börse Cash Market von Dezember 2017 (ETF Magazin, Ausgabe 4/2017), die neben der Total Expense Ratio auch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs berücksichtigt, landen die Deka-ETFs auf den Dax und auf den EURO STOXX 50 auf Platz 1 ihrer Vergleichs­gruppe. Als Grund nennt Focus Money, „dass einige ETF-Anbieter offen­sichtlich ihr Geschäft besser verstehen als andere und einen Index besonders günstig abbilden können“.


2008 als Tochterunternehmen ETFLab in München gegründet und 2013 mit Deka Investment verschmolzen, sind sämtliche ETFs in Deutschland domiziliert und unterliegen der Überwachung der Bundesanstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht sowie dem deutschen Steuerrecht.


Die Auflegung am Standort Deutschland hat gerade für deutsche Investoren einen Zusatznutzen: „Als Treu­händer handeln wir stets im Interesse unserer Investoren“, erklärt Nigel Longley aus dem ETF-Team der Deka. Das betreffe insbesondere die Stimmrechte, die sich aus den gehaltenen Aktien­positionen ergeben. „Diese üben wir für die ETFs stets gemeinsam mit denjenigen aus den aktiv gemanagten Fonds aus, und zwar in Einklang mit dem deutschen Corporate Governance Kodex“, so Longley. Außerdem bietet die Deka institu­tionellen Anlegern auch alle einschlägigen und von ihnen benötigten Reportings.

 

Entsprechendes gilt auch für die anderen ETFs der Deka. Investoren, die ihr Anlage­universum ausweiten wollen, steht ergänzend oder alternativ zum Dax-ETF der identisch verwaltete Deka MDax UCITS ETF zur Verfügung. Die 50 Schwer­gewichte aus der Eurozone, darunter 15 Dax-Werte, lassen sich mit dem Deka EURO STOXX 50 UCITS ETF abbilden. In Planung für global orientierte institutionelle Anleger ist aktuell außerdem ein voll repli­zierender ETF auf den MSCI World.

 

Risikohinweis: Anleger sollten sich bei der Zeichnung und dem Kauf von Fonds­anteilen bewusst sein, dass bei negativer Index­entwicklung die Rück­zahlung unter dem Wert des eingesetzten Kapitals liegen kann.

Deka ETFs für deutsche Blue Chips und Mid Caps sowie die Schwergewichte der Eurozone

Name WKN Auflage Volumen Volatilität 3 Jahre auf jährlicher Basis Volatilität 3 Jahre gesamt
Deka DAX® UCITS ETF ETFL01 14.03.2008 1.843.601.683,00 17,81 % 30,85 %
Deka EURO STOXX 50® UCITS ETF ETFL02 14.03.2008 1.094.391.826,00 17,59 % 30,47 %
Deka MDAX® UCITS ETF ETFL44 11.04.2014 522.133.603,00 15,90 % 27,54 %
Quelle: Deka         Stand: 15.08.2018

Low Risk
Risiken der Aktienanlage regelbasiert reduzieren

Die quantitative Produkt­linie Deka Aktien LowRisk ermöglicht auch defensiv orientierten Investoren ein Engage­ment am Aktien­markt.


Wie kann man es besser machen? Die Frage treibt seit jeher Investoren um, die eine Benchmark beobachten. Vor 20 Jahren, der Dax feierte seinen 10. Geburtstag, unerwartete Popularität und eine ungeahnte Hausse, trat ein neues, auf quantitative Strategien und einen wissen­schaftlich fundierten Ansatz ausgerichtetes Team im Aktien­management der Deka an, um diese Frage zu beantworten.


Von Anfang an dabei: Sven Björn Thießen, heute Leiter Quantitative Produkte Aktien bei der Deka. „Grundsätzlich suchen wir nach allen möglichen Faktoren, die Renditen erklären können und dabei aus ökonomischer Sicht plausibel erscheinen“, sagt Thießen. Das können einfache Faktoren sein, wie beispielsweise die Dividenden­rendite, aber auch komplexere Bewertungs­modelle. Insbesondere aber Faktoren zur Analyse der Profitabilität von Unter­nehmen sowie der Dynamik dieser Kennzahlen.

 

Mittels Auswahl und Gewichtung nach einem Set dieser Faktoren lassen sich vom breiten Markt oder der Bench­mark diver­gierende Rendite-Risiko-Profile konstruieren. Besonderes Augenmerk legen die Deka Strategen dabei auf die Low-Risk-Anomalie. „Schon vor 40 Jahren erschienen die ersten wissen­schaftlichen Untersuchungen zu diesem Phänomen“, berichtet Thießen.

„Das langfristige Renditepotenzial bleibt trotz geringeren Risikos fast vollständig bestehen.“

Umgesetzt wird die entsprechende Low-Risk-Strategie auf globaler und europäischer Ebene. Die Faktoren sind dabei aufgeteilt in eine Risiko­analyse, die Schwankungs­breite und Verlustrisiken in den Blick nimmt, eine Fundamental­analyse von Bilanz und Bewertung und eine Beurteilung von Kurs- und Gewinn­dynamik.


„Seit nunmehr zehn Jahren belegt diese defensiv orientierte Strategie die Ergebnisse der empirischen Studien“, sagt Thießen: „Mit einer entsprechend ausgerichteten Anlage­strategie lassen sich nicht nur die maximal zu erwartenden Verluste vermindern, gleichzeitig bleibt das – weitaus schwieriger zu ermittelnde – langfristige Rendite­potenzial fast vollständig bestehen.“

Defensiv diversifizieren mit Dax-Indexanleihen
Zusatzerträge auch bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis

Investoren, die derzeit ein Dax-Direktinvestment aus Risikoerwägungen scheuen können dennoch ein indi­rektes Engagement im deutschen Leit­index nutzen, um sich die Chance auf einen Zusatz­ertrag zu bewahren.

 

Aktien- oder genauer: Indexanleihen, auch als Reverse Convertibles bekannt, bieten eine vergleichsweise attraktive Rendite, solange der Dax am Ende der Laufzeit nicht unter einer zuvor festgelegten Schwelle notiert. Schließt der Index am relevanten Bewertungstag auf oder über diesem sogenannten Basispreis oder Strike, erhalten Investoren bei Fällig­keit den Nennwert der Anleihe zurück.

 

Erst bei einem Schlusskurs des Dax unterhalb des Basispreises am Bewertungstag verringert sich die Rückzahlung um den prozentualen Abschlag des Index gegen­über dem Basispreis (Formel: Nennwert/Basispreis * Schlusskurs am Bewertungstag). Ein Minus für den Investor fällt dann an, wenn dieser Abschlag größer ausfällt als die kumu­lierten Zins­zahlungen, die in jedem Fall geleistet werden.

 

Auf der anderen Seite ist der maximal erzielbare Ertrag von vornherein begrenzt: Über die Zins­zahlungen hinaus partizi­pieren Investoren nicht an steigenden Dax-Kursen.

 

 

 

„Für Investoren, die nicht mit stark steigenden Märkten rechnen, ist dieses Produkt eine interes­sante Anlage­option“, sagt Marco Peters, Leiter des Kompetenzteams Strukturierte Produkte bei der Deka: „Aktien- und Indexanleihen haben den Vorteil, dass sie auch in Seitwärts­phasen und bei mäßigen Korrekturen am Aktienmarkt noch einen Ertrag bringen.“

 

Über die Wahl von Laufzeit, Kupon und Basispreis lassen sich Ertrags­chance und Risiko­puffer sehr individuell steuern. Klar ist dabei: Je tiefer der Basis­preis, desto geringer fällt der Kupon und damit der maximale Ertrag aus.

 

„Aktuell etwa liegt der Coupon einer Deka Dax-Index­anleihe mit 18-monatiger Restlauf­zeit und einem Basispreis von 90 Prozent des heutigen Niveaus bei 2,60 Prozent“, so Peters. „Sicherheits­orientiertere Investoren wählen eher eine Anleihe, die bei einem Risiko­puffer von 20 Prozent aktuell immerhin 1,30 Prozent abwirft“, erklärt der Derivate-Experte.


Selbst bei den aktuellen Volatilitäten bieten Papiere mit kürzeren Restlauf­zeiten attraktive Konditionen. So rentiert die Dax-Anleihe mit sechs Monaten Restlauf­zeit und einem Strike bei 95 Prozent mit 4,80 Prozent, die entsprechende Anleihe mit einem Basis­preis von 90 Prozent bei immer noch recht stattlichen 2,80 Prozent.

 

Risikohinweis: Investitionen in diesen Finanz­instrumenten sind mit Risiken verbunden. Unter ungüns­tigen Umständen können sich diese Risiken realisieren, sich negativ auf die Anlage auswirken und ggf. auch zu einem Total­verlust führen.

Dax-Indexanleihen: klar definierte Parameter
Die erzielbare und von vornherein begrenzte Rendite ist abhängig von Risikopuffer und Laufzeit der Papiere. Investoren können ihre Anlagen somit zielgenau steuern, wie ein Überblick über die aktuellen Konditionen zeigt.

Laufzeit Strike 95 % 90 % 85 % 80 %
6 Monate   4,80 % 2,80 % 1,52 % 0,74 %
12 Monate   3,9 % 2,67 % 1,77 % 1,10 %
18 Monate   3,47 % 2,60 % 1,83 % 1,30 %
Quelle: Deka         Stand: August 2018

Credit Linked Notes auf Dax-Unternehmen
Interessante Konditionen für Bonitätsanleihen

Auch auf der Renten­seite können sich Investoren dem Dax nähern. Unternehmens­anleihen der Dax-Mitglieder bieten allerdings kaum noch attraktive Risiko­aufschläge. Ändern wird sich das frühestens, wenn das Anleihe­kaufprogramm der Europäischen Zentral­bank plan­mäßig zum Jahres­ende ausläuft und sich die daraus resul­tierenden Angebots­engpässe peu à peu abbauen. Allerdings wird die EZB voraus­sichtlich weiterhin wichtiger Markt­akteur bleiben und das Corporate-Bond-Angebot durch Wieder­anlagen weiterhin verknappen.

 

Eine Alternative zu Unter­nehmens­anleihen sind Credit Linked Notes (CLN). Bei den auch als Bonitäts­anleihen bezeichneten Papieren handelt es sich um die Kombination aus einer Anleihe der Emittentin mit einem Credit Default Swap (CDS). Und weil die CDS-Märkte das Bonitätsrisiko eines Unter­nehmens derzeit in vielen Fällen höher bepreisen als die jeweiligen Corporate Bonds, bieten auch CLNs eine höhere Verzin­sung als die entsprechende Unter­nehmens­anleihe.

Basis –
Über den klassischen Renditeaufschlag von Unternehmensanleihen hinaus bieten Bonitätsanleihen derzeit einen weiteren Zusatzertrag

Quelle: Bloomberg, Deka; Stand: 30. August 2018
Datum Wert Bondindex (zinsbereinigt) Wert Kreditderivate-Index Basis
30.08.2013 0,94 % 1,07 % 0,13 %
30.08.2014 0,59 % 0,60 % 0,01 %
30.08.2015 0,66 % 0,71 % 0,05 %
30.08.2016 0,34 % 0,67 % 0,33 %
30.08.2017 0,26 % 0,56 % 0,30 %
30.08.2018 0,47 % 0,67 % 0,20 %

Quelle: Deka

    Stand: 30. August 2018

 

„Ein Grund dafür liegt in der unterschied­lichen Angebot-Nachfrage-Relation im Markt für Unternehmens­anleihen und im CDS-Markt“, erklärt Alexander von Cohausen-Schüssler aus dem Team Struk­turierte Produkte bei der Deka. „Ein weiterer Vorteil von CLNs liegt in deren Flexi­bilität. So kann der Investor neben einer breiten Auswahl an Referenz­schuldnern aus dem Dax auch die Laufzeit, die Art der Verzin­sung sowie das Verbrief­ungs­format frei wählen.“ Neben der höheren Risiko­prämie sorgt zudem das Emittenten­risiko für ein Rendite­plus. Schließlich trägt der Investor neben dem Kredit­risiko des jeweiligen Referenz­schuldners auch ein Bonitätsrisiko der CLN begebenden Bank. Gefährdet ist die Rückzahlung des Nenn­betrags aber nur dann, wenn beim Referenz­unter­nehmen ein Kredit­ereignis eintritt oder der Emittent seine Zahlungs­fähigkeit verliert, in diesem Fall jedoch drohen Verluste bis hin zum Total­verlust.

 

Aktuell bietet ein gleich­gewichteter Korb von CLNs auf Dax-Unter­nehmen bei einer Lauf­zeit von sechs Jahren pro Jahr immer­hin einen Mehr­ertrag von 48 Basis­punkten gegen­über dem Basket verfügbarer Vergleichs­anleihen. Das ist gerade im Niedrig­zins­umfeld eine nicht verachtens­werte Zusatz­rendite. Weiterer Plus­punkt von CLN: Die Laufzeit, die Art der Verbriefung sowie das Kupon­format lassen sich leicht modifi­zieren und an die individu­ellen Anforderungen der Investoren anpassen.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 3, Oktober 2018