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Immobilienanlage im Wandel der Zeit
Eine kurze Geschichte in Bildern

Nachhaltigkeit, Finanzierungsmodelle und Partizipation waren bereits in den vergangenen Jahrhunderten Themen bei der Entwicklung von Immobilien. Wir beleuchten einige Beispiele.

 

 

Der Palast als Reihenhaus: ROYAL CRESCENT, BATH, UK

Der Royal Crescent in Bath war ein bahnbrechendes Erfolgsmodell: Was von außen wirkt wie ein Königspalast, waren in Wirklichkeit 30 Stadthäuser. Die zukünftigen Bewohner erwarben einen Fassadenabschnitt und beauftragten ihren eigenen Architekten mit dem Bau des Hauses dahinter.

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Nachhaltiges Bauen im 6. Jahrhundert: TIKAL,TEMPEL I, GUATEMALA

In der Maya-Stadt Tikal wurden die gepflasterten Steinflächen zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt. Der Palast-Damm diente dazu, das Wasser aufzufangen und in ein Reservoir von fast 75.000 Kubikmeter Fassungsvermögen zu leiten.

 

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Ein Stadtviertel als Aktiengesellschaft: SPEICHERSTADT, HAMBURG

Die Hamburger Speicherstadt wurde im Jahr 1885 durch die Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaftrealisiert und von Anbeginn als Aktiengesellschaft angelegt: die Stadt steuerte den Grundbesitzvon 30.000 Quadratmetern und die Norddeutsche Bank das Stammkapital in Höhe von neun Millionen Mark bei. Aus der Dividende wurde ein Fonds errichtet, mit dem die Stadt die Anteile der Bank abkaufte. Ab 1927 war die Stadt Hamburg Alleinaktionär.

 

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Baukostenexzess im 19. Jahrhundert: SCHLOSS HERRENCHIEMSEE, BAYERN

Das Paradeschlafzimmer von Bayernkönig Ludwig II. in seinem Schloss Herrenchiemsee ist der prächtigste und teuerste Raum, der im 19. Jahrhundert eingerichtet wurde. Allein die Textilien, die Bildhauerarbeiten und die Vergoldungen für Bett und Baldachin haben seinerzeit rund 300.000 Mark gekostet – das entspricht in heutiger Währung etwa drei Millionen Euro. Ludwig II. wollte mit dem Paradeschlafzimmer ein Denkmal für den französischen König Ludwig XIV. und das absolutistische Königtum setzen.

 

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Anwerbung von Facharbeitern mittels Traumimmobilie: HOLLÄNDISCHES VIERTEL, POTSDAM

Um holländische Handwerker anzuwerben, reiste König Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1732 nach Amsterdam. Im Gepäck hatte er Abbildungen der Häuser im holländischen Stil, die er den „Gastarbeitern“ zur Verfügung stellte – nebst umfangreichen Steuervergünstigungen. Diese Strassenzüge sind heute noch als das „Holländische Viertel" bekannt.

 

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Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, August 2016