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S-Kreditpartner GmbH
Platz für mehr Wachstum

Die Geschäfte der S-Kreditpartner GmbH (SKP) laufen gut. Für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte brauchte der Kreditdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe Spielraum in der Bilanz.

Mehr als 300 Sparkassen nutzen mittlerweile die Vertriebsunterstützung durch die S-Kreditpartner GmbH oder bauen mit innovativen Online-Angeboten wie dem „S Kredit-per-Klick“ ihren Marktanteil im Ratenkreditgeschäft aus. Für die Sparkassen lohnt sich die Kooperation doppelt: einerseits lassen sich Strukturen und damit Kosten verschlanken, andererseits das Provisionsergebnis stärken. Entsprechend wächst die Nachfrage: Allein 2017 konnte die SKP ihren Kreditbestand um 24 Prozent steigern und betreut gemeinsam mit den Sparkassen einen Kreditbestand von rund 6 Mrd. Euro.

 

Aus dem Verbund für den Verbund

Der Bedarf bei den Sparkassen nach den Dienstleistungen der S-Kreditpartner GmbH ist weiterhin hoch. Um gemeinsam weiter wachsen zu können, suchte die S-Kreditpartner GmbH nach Möglichkeiten, das Kreditvolumen und daraus resultierend den aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Eigenkapitalbedarf zu reduzieren. Die Lösung kam schließlich aus der Sparkassen-Finanzgruppe in Form einer Kapitalmarkttransaktion der Deka. Mit Hilfe des Wertpapierhauses der Sparkassen konnte die SKP ein Kreditpaket von rund 700 Mio. Euro mit einem Umfang von 52.000 Einzelkrediten an eine Zweckgesellschaft, die von der Deka administriert wird, verkaufen. Die Refinanzierung des Kreditankaufes erfolgte über das Schuldscheindarlehen „Deka-Kreditpartner I“, hier übernahm die Deka Strukturierung und Emission. Kredit-Ansprechpartner für die kooperierenden Sparkassen und Kreditnehmer bleibt weiterhin S-Kreditpartner. Ein Anteil von bis zu 200 Mio. Euro des Schuldscheindarlehens wird interessierten Sparkassen angeboten. Neben der Entlastung der Bilanz ist Heinz-Günther Scheer, Geschäftsführer von S-Kreditpartner, vor allem dieser Aspekt wichtig: „Die Transaktion mit der Deka bietet für unsere Partnersparkassen eine zusätzliche Anlagemöglichkeit, die unser Leistungsangebot insgesamt noch attraktiver macht.“

Sparkassen profitieren zweifach von der Transaktion

Die erfolgreiche Durchführung der Strukturierung und die Platzierung des „Deka-Kreditpartner I“ schuf in der Bilanz der S-Kreditpartner GmbH den notwendigen Platz für Neugeschäft. Die Sparkassen profitieren dabei zweifach von der Transaktion. Zum einen können sie mit der S-Kreditpartner weiterhin auf Wachstumskurs im Ratenkreditgeschäft gehen und ihr Provisionsgeschäft steigern. Das Potenzial für weiteres Wachstum ist vorhanden, denn noch schließen zwei Drittel der Sparkassen-Kunden Verbraucherkredite außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe ab. Gleichzeitig stärken sie mit dem Erwerb von Anteilen an „Deka-Kreditpartner I“ ihre Aktivseite und stabilisieren ihre Zinsmarge, ohne selber Konsumentenkreditgeschäft betreiben zu müssen. Das Beispiel der S-Kreditpartner GmbH zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit in der Sparkassen-Finanzgruppe funktioniert. Das sieht auch Heinz-Günter Scheer so: „Dieser erste Forderungsverkauf ist ein weiterer Meilenstein in unserer gemeinsamen Erfolgsgeschichte. Die Transaktion ist auch ein Beleg für das Vertrauenskapital, das wir in den letzten Jahren im Sparkassenverbund aufgebaut haben.“

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Februar 2019