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100 Jahre Deka
Erfolg im Wandel

1918Gründung der DGZ am 1. Februar

Noch während des 1. Weltkriegs wird am 1. Februar 1918 die Deutsche Giro­zentrale (DGZ) gegründet. Als Bank­anstalt des Deutschen Zentral-Giro­verbandes nimmt sie in Berlin ihre Arbeit auf. Sie fungiert dabei vor allem als Giro­vermittlungs­stelle und fördert den bargeldlosen Zahlungs­verkehr für die Sparkassen und Giro­zentralen.
 

 

1931Rechtliche Selbstständigkeit

Umwandlung der DGZ in eine rechtlich selbstständige Anstalt öffentlichen Rechts.

 

Johann Christian Eberle

(1869 – 1937) führt 1908

in Sachsen den bargeldlosen

Zahlungsverkehr ein.

1933

Im Schatten der Diktatur

Das 1931 erlassene und 1939 wieder aufgehobene Kommunal­kredit­verbot bringt das Kommunal­kreditgeschäft fast vollständig zum Erliegen. In den Jahren bis 1945 ist die DGZ überwiegend als Liquiditäts­zentrale für die Sparkassen und in der Abwicklung des Zahlungs­verkehrs tätig. Der Zweite Weltkrieg hinterlässt in Belegschaft und Unter­nehmen tiefe Spuren.

 

1949Neuanfang in NRW

Im April 1949 ordnet der Ost-Berliner Magistrat die Enteignung der DGZ an und es erfolgt – wie bei allen Banken im Ostsektor Berlins – die Über­führung in das „Eigentum des Volkes“. Folglich entscheiden die DGZ-Verant­wortlichen, dass eine Errichtung einer Nieder­lassung im Westteil Deutschlands notwendig ist. Im November 1949 daher der Neuanfang: Unter dem Namen Deutsche Kommunal­bank wird eine Nieder­lassung in Düsseldorf gegründet.

 

1954

Aufnahme der vollen Geschäfts­tätigkeit unter altem Namen

Gemäß Erlass der NRW-Regierung hat sich die Bank auf das langfristige Kommunal­kredit­geschäft zu beschrän­ken und führt daher auch den Namen Deutsche Kommunal­bank. Am 12. August 1954 kann sie wieder die volle Geschäfts­tätigkeit aufnehmen. Nach Aufhebung der Beschränkung für das kurzfristige Geschäft führt die Bank auch wieder ihren alten Namen: Deutsche Giro­zentrale – Deutsche Kommu­nal­bank.

1956

Gründung der Deka Investmentausschuss des DSGV beschließt Gründung der Deka

 

Fondssparen als Instrument der Vermögens­bildung in breiteren Bevölkerungs­schichten beginnt sich zu etablieren. Im Juni 1956 beschließt die Sparkassen­organisa­tion die Gründung der Deutschen Kapital­anlage­gesellschaft (Deka) in Düsseldorf. Wenige Monate später wird als erster Fonds der Deka-Fonds I aufge­legt, der in deutsche Standard­aktien investiert.

Rechenschaftsbericht DekaFonds I
Als erster Fonds wird, am 26. November 1956, der in deutsche Standardaktien investierende DekaFonds I aufgelegt.

1965Umzug nach Frankfurt

Mit der Etablierung der Deutschen Bundesbank 1957 festigt sich der Standort Frankfurt als neues westdeutsches Finanzzentrum. Im Oktober 1965 zieht die Deka von Düsseldorf in die Frankfurter Taunusanlage um.

1967

Erweiterung der Produkt­palette und Gründung der Despa

Das Interesse an offenen Immobilien­fonds wächst. Folgerichtig erweitert das Haus sein Angebot und gründet im Juni 1967 mit den regionalen Giro­zentren die Despa (Deutsche Sparkassen-Immobilien-Anlage-Gesell­schaft) in Frankfurt. Im Jahr darauf wird der erste Renten­fonds RenditDeka aufgelegt. Vorläufer der heutigen Spezial­fonds ist der erste Individual­fonds, der eben­falls in den sechziger Jahren entsteht.

1993

Ausbau des
Spezialfondsgeschäfts

Ihre Tätigkeit als Spezial­fondsanbieter baut die Deka-Gruppe mit der Deka Invest­ment Manage­ment GmbH – die Investment­fonds­gesellschaft für institutio­nelle Anleger – am 1. April 1993 aus.

1999

Fusion der DekaBank GmbH mit der Deutschen Girozentrale Deutsche Kommunalbank 

Mit der Fusion von DGZ und DekaBank GmbH zur DGZ-DekaBank Deutsche Kommunal­bank am 1. Januar 1999 gelingt die Zusammen­führung von unter­schiedlichen, aber komple­mentären Geschäftsfeldern. Das Verschmelzen beider Häuser ist die Antwort der Sparkassen-Finanz­gruppe auf die wachsenden Anfor­derungen der globalisierten Finanz­märkte zum Vorteil von Kunden, Anteils­eignern, Vertriebs­partnern und Mitar­beitern.

2002

Aus DGZ-DekaBank
wird DekaBank

Am 1. Juli 2002 wird die Umfirmierung vollzogen: Aus DGZ-DekaBank Deutsche Kommunal­bank wird „DekaBank Deutsche Giro­zentrale“.

2004

Deka Fund-Master Plattform, Master- und Fondsservice KAG

1999 wird die Deka Fonds-Support gegründet; sie erhält 2004 den Status einer Kapital­anlage­gesellschaft und ist von da an unter dem Namen „Deka FundMaster Investment­gesellschaft“ als Master und Fondsservice-KAG tätig.

 

2008

Wertarbeit für Ihr Geld:
Gründung ETFlab

Mit der Gründung der ETFlab Investment GmbH steigt die Deka in das ETF-Geschäft ein. Das Angebot ist zuge­schnitten auf die Bedürf­nisse institu­tioneller Investoren. Die Fonds zeichnen sich durch physische Replikation und die Auflegung nach deutschen Recht aus und sammeln bis heute mehr als 10 Milliarden Euro an Assets ein.

2011

100% Sparkasse – Die Sparkassen werden alleiniger Anteils­eigner der DekaBank

2011 erwerben die Sparkassen den 50-prozentigen Anteil der Landes­banken. Mit Vollzug des Anteils­eigner­wechsels sind die deutschen Sparkassen nunmehr Allein­eigentümer der DekaBank.

2012

2012 beginnt mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Michael Rüdiger der Umbau der DekaBank zum Wertpapierhaus der Sparkassen. Die Bank entwickelt sich erfolgreich zum Komplettanbieter rund um das Wertpapiergeschäft.

2013

Bündelung der Produkte und Dienstleistungen für institutionelle Anleger unter der Marke Deka Institutionell

Die Deka-Gruppe fasst 2013 ihr Produkt- und Dienstleistungs­angebot für institutionelle Anleger unter der Marke Deka Institutionell zusammen. Dabei umfasst das Leistungs­portfolio die ganze Band­breite des institutio­nellen Asset Manage­ments und Liquiditäts­manage­ments sowie des Kredit- und Risiko­managements; dazu kommen Dienstleis­tungs­angebote wie Master-KVG und Depot­bank.

2014Erwerb der LBB-INVEST

2014 übernimmt die Deka das kundenorientiertes Kapitalmarktgeschäft der Landesbank Berlin und erwirbt die LBB-INVEST.

2018

Deka Jubiläum

Die Deka feiert ihr 100-jähriges Bestehen und blickt auf eine ereignis­reiche Geschichte zurück.

 

 

Ein Blick nach vorne

Stabil aufgestellt für die Zukunft

Als Wert­papier­haus möchte die Deka auch in Zukunft erste Anlauf­stelle für alle Fragen rund um die Kapital­anlage sein. Mit exzellenten Markt­zugängen und einem ausge­zeichneten Risiko­management verfügt die Bank über wesentliche Faktoren für den Erfolg im Asset Management- und Kapital­markt­geschäft.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 1, Januar 2018