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Abnahme

Impuls

Wenn Bankkredite zur Anlage werden.

Diversifikation, laufende Erträge und regulatorische Sicherheit: Kreditfonds haben sich als wichtiger Bestandteil institutioneller Portfolios etabliert. Benjamin Bernhard, Leiter Fondsmanagement Kreditfonds, und Christian Huth, Director Institutional Business Development Real Assets, zeigen auf, wie sich die Deka-Kreditfonds von klassischen Private-Debt-Strategien unterscheiden, und wie Investoren am Kreditbuch der Deka partizipieren können.

März 2026

Niedrige Zinsen, volatile Kapitalmärkte und wachsende Anforderungen an Risikosteuerung und Transparenz haben dazu geführt, dass institutionelle Investoren ihre Portfolios in den vergangenen Jahren breiter aufgestellt haben. Neben klassischen Aktien- und Anleiheinvestments sind verstärkt alternative Assetklassen in den Fokus gerückt. Sinkende staatliche Investitionen und höhere Eigenkapitalanforderungen für Banken haben dazu beigetragen, dass vor allem Private Debt seit der Finanzkrise einen großen Aufschwung verzeichnen konnte. Mittlerweile verwalten Private-Debt-Fonds global ein Vermögen von ca. 2,5 Billionen US-Dollar. In Deutschland ist die Anlageklasse hingegen noch recht klein: Das durch deutsche Kreditfonds verwaltete Kapital beträgt derzeit weniger als 0,5 Prozent des Kreditvolumens deutscher Banken.

Um den wachsenden Finanzierungsbedarf der deutschen und europäischen Wirtschaft zu unterstützen, stehen den institutionellen Anlegern verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. „Umso wichtiger ist eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Ausprägungen dieser Anlageklasse, denn nicht bei allem, was nach Private Debt klingt, ist auch Private Debt drin“, meint Benjamin Bernhard, Leiter Fondsmanagement Kreditfonds bei der Deka. So werden beispielsweise Kreditfonds grundsätzlich als Teil des Private-Debt-Universums angesehen, obwohl sie sich in ihrer Ausgestaltung teils deutlich von klassischen Private-Debt-Strategien unterscheiden. Während Private Debt die direkte Kreditvergabe von Nichtbanken an Unternehmen bezeichnet, existieren bei Kreditfonds unterschiedliche Geschäftsmodelle. In der Praxis handelt es sich dabei meist um Alternative Investmentfonds (AIF), die entweder selbst Kredite vergeben oder ein derivatives Kreditgeschäft betreiben, d.h. bestehende Darlehensforderungen erwerben. Letztere unterscheiden sich damit grundlegend von originären Debt-Fonds, die eigenständig Kredite strukturieren und vergeben. Darüber hinaus verfolgen einige Kreditfonds sogenannte Asset-based-Strategien, d.h. eine Kreditvergabe, die durch Vermögenswerte abgesichert wird. Die Absicherung gewährleistet nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern verändert auch das Risikoprofil, sodass sich hiermit zusätzliches Diversifizierungspotenzial bietet.

"Die DeLI-Kreditfonds sind durch die AIFMD deutlich stärker reguliert und unterliegen höheren Transparenzanforderungen – das bringt Sicherheit."

Benjamin Bernhard

Leiter Fondsmanagement Kreditfonds, Deka.

DeLI-Kreditfonds: Zugang zum Kreditbuch der Deka.

In diese Kategorie fallen auch die DeLI-Kreditfonds (Deka Loan Investments) der Deka, macht Bernhard klar: „Die DeLI-Kreditfonds sind durch die AIFMD deutlich stärker reguliert und unterliegen höheren Transparenzanforderungen – das bringt Sicherheit. Die Fonds vergeben selbst keine Darlehen, sondern investieren in ausgewählte Kredite der DekaBank, die als Teil der Deka-Gruppe seit über 50 Jahren als Kreditgeberin aktiv ist.“ Dabei setzt die DekaBank im Kreditgeschäft weltweit vorwiegend auf drei Bereiche: Immobilienfinanzierungen von Büroobjekten, Einzelhandels- und Logistikimmobilien sowie Finanzierungen von Erneuerbaren Energien, Netz-, Transport- und Sozial-Infrastruktur und schließlich Transportmittelfinanzierungen von Schiffen, Flugzeugen und Eisenbahnen. Mit einem Kreditbuch von rund 22,5 Milliarden Euro und fünf Jahrzehnten Erfahrung im Kreditgeschäft ist die Deka eine anerkannte Größe im Markt. Für einen optimalen Zugang in den einzelnen Märkten sind 120 Kreditspezialistinnen und -spezialisten mit Erfahrung in 20 Ländern vor Ort tätig. Durch die stringente Fokussierung auf das Kreditgeschäft der DekaBank ist zudem die kontinuierlich hohe Qualität der Portfolios sichergestellt. „Über die DeLI-Kreditfonds können institutionelle Investoren von der Expertise und der konservativen Kreditrisikostrategie der Deka profitieren und eine neue Anlageklasse erschließen, mit der sich das Portfolio weiter diversifizieren lässt“, zeigt Bernhard auf. „Seit 2009 haben die Fonds mit Evergreen-Produkten und Individualmandaten in rund 200 Kredite investiert.“

Ein zentrales Merkmal der Deka-Kreditfonds ist der sogenannte Partaker-Ansatz. Dabei bleibt die DekaBank bei den finanzierten Krediten mit einem signifikanten Anteil selbst investiert und hält diesen auf dem eigenen Kreditbuch, während der Fonds einen weiteren Teil übernimmt. „So wird sichergestellt, dass die Interessen von Bank und Fonds gleichgerichtet sind“, erklärt Christian Huth, Director Institutional Business Development Real Assets, das Konzept. „Dieser Ansatz ist mehr als ein reines Strukturmerkmal. Er hat praktische Konsequenzen für die laufende Betreuung der Kredite, denn die DekaBank bleibt nicht nur wirtschaftlich engagiert, sondern übernimmt weiterhin das Kredit-Servicing und die Bestandsbetreuung. Für Investoren kann das ein wichtiger Stabilitätsfaktor sein, insbesondere in Phasen, in denen einzelne Engagements intensiver begleitet werden müssen.“

"Um den Anforderungen aller Investoren gerecht werden zu können, setzen wir im Kreditfondsgeschäft nicht auf Standardkonzepte, sondern bieten maßgeschneiderte Lösungen."

Christian Huth

Director Institutional Business Development Real Assets, Deka.

Maßgeschneiderte Strukturen für institutionelle Anforderungen.

Für institutionelle Investoren bieten die Kreditfonds der Deka eine Reihe von positiven Eigenschaften: Weil ihre Ertragsquellen in vielen Fällen weniger stark mit den Bewegungen von Aktien- oder Rentenmärkten korrelieren, bieten sie zum einen zusätzliche Diversifikationseffekte. Zum anderen lassen sich mit ihnen Anlagequoten optimal ausnutzen und zusätzliche Erträge generieren und sie können gegen Zins- und Währungsrisiken abgesichert werden. Darüber hinaus sind die Kreditfonds typischerweise auf die Erzielung und Ausschüttung laufender Erträge ausgelegt und vereinnahmen Illiquiditäts-, Komplexitäts- und Laufzeitenprämien. Sie werden zudem sowohl durch die Deka als auch durch das Team der Kreditfonds geprüft. So profitieren Investoren doppelt von der Kompetenz der Deka-Gruppe, betont Bernhard: „Auf der einen Seite steht die Kredit- und Risikoexpertise der DekaBank, die seit Jahrzehnten als Kreditgeberin in internationalen Märkten aktiv ist. Auf der anderen Seite liegt die Verantwortung für Fondsmanagement, Portfoliosteuerung, Bewertung und Investorenbetreuung bei einem spezialisierten Team innerhalb der Deka Immobilien Investment.“

„Um den Anforderungen aller Investoren gerecht werden zu können, setzen wir im Kreditfondsgeschäft nicht auf Standardkonzepte, sondern bieten maßgeschneiderte Lösungen, die passgenau auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden können“, führt Christian Huth aus. Je nach regulatorischem Umfeld, Laufzeitpräferenz und gewünschter Zinsstruktur sind unterschiedliche Vehikel und Ausgestaltungen möglich. Dazu gehören etwa deutsche Spezial-AIF-Strukturen nach KAGB ebenso wie individuell konzipierte Verbriefungsstrukturen über Namensschuldverschreibungen. „So haben wir etwa für einen institutionellen Kunden, der der Anlageverordnung unterlag, und nur in Investmentgrade-Produkte investieren durfte, eine komplexe Verbriefungsstruktur aufgesetzt.“ In diesem Fall erwarb eine Spezialinvestmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital und Teilgesellschaftsvermögen (TGV) Kreditforderungen von der DekaBank. Eine Verbriefungsgesellschaft hat dann Namensschuldverschreibungen begeben, mit denen die Anlageaktien des TGV gekauft wurden. „Durch die Begebung von Namensschuldverschreibungen konnte das Investment in die Kredite leichter mit einem Rating ausgezeichnet werden, sodass das konform zur Anlageverordnung in Investmentgrade-Produkte investiert werden konnte. Für unseren Kunden bot dies regulatorische Sicherheit und die Möglichkeit zur Vereinnahmung von zusätzlichen Erträgen“, so Huth.

Kreditfonds als langfristiger Portfoliobaustein.

Kreditfonds sind eine langfristige und illiquide Anlage. Die geringere Fungibilität ist ein Strukturmerkmal der Anlageklasse – und häufig auch eine Voraussetzung dafür, dass bestimmte Ertragskomponenten gegenüber frei handelbaren Produkten überhaupt möglich werden. Eine sorgfältige Einordnung in die Liquiditätsplanung und bestehende Portfoliokonstruktionen ist daher unerlässlich.

„Kreditfonds haben sich von einer Nischenlösung zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Die Deka bringt nicht nur langjährige Erfahrung mit, sondern kombiniert bankseitige Kreditexpertise mit professionellem Fondsmanagement und einem Ansatz, der auf Interessengleichlauf und Transparenz ausgerichtet ist“, betont Produktexperte Benjamin Bernhard. „Für institutionelle Investoren, die mit Kreditinvestments ihr Portfolio diversifizieren wollen und nach konservativen Anlagestrategien suchen, sind sie eine attraktive Möglichkeit“, fasst Christian Huth zusammen.

Hinweis: Diese Unterlage/Inhalte wurden zu Werbezwecken erstellt. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Basisinformationsblätter, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten. Bitte lesen Sie diese, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.

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