CO2-Kompensation auf Deka Easy Access (DEA)

Klimaneutraler Geschäftsbetrieb: Deka unterstützt Sparkassen bei der CO2-Kompensation.

Bis 2045 – so die jüngst verkündete Verpflichtung der Bundesregierung – will Deutschland klimaneutral werden. Bislang war die Klimaneutralität bis 2050 anberaumt. Gemeint ist damit, dass nur noch so viele Treibhausgase ausgestoßen werden dürfen, wie auch wieder gebunden werden können. Das Vorhaben der Sparkassen hierzulande ist da jedoch noch deutlich ambitionierter: Laut „Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“ haben sich bisher 200 Sparkassen und Institute des Deutschen Sparkassen-und Giroverbandes (Stand 4. Mai 2021) verpflichtet, spätestens 2035 CO2-neutral zu agieren.

Tatkräftige Mithilfe kommt nun von der Deka, die das Unterstützungsangebot der Sparkassen beim Thema CO2-Kompensation weiter ausbaut. So können die Sparkassen sowie institutionelle Kunden auf der bewährten Plattform Deka Easy Access (DEA) nicht nur ihren CO2-Fußabdruck berechnen, sondern ab dem vierten Quartal 2021 auch aus einer Auswahl von Klimaschutzprojekten ihre Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb kompensieren.

Möglich macht es eine aus dem Kapitalmarkt gesteuerte und zusammen mit der Einheit Nachhaltigkeitsmanagement entwickelte Initiative. Das von der Deka verwendete Berechnungsmodul des CO2-Fußabdrucks wurde durch die deutschsprachige Finanzindustrie mit dem Verein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten, kurz VfU, erarbeitet.

Hohe Nachfrage von Seiten der Sparkassen.

Die Resonanz auf das Angebot ist enorm. Mehr als 120 Sparkassen haben bereits kurz nach dem Start signalisiert, das auf DEA zur Verfügung gestellte Angebot nutzen zu wollen. Ein erster Workshop, bei dem präsentiert wurde, wie eine Ermittlung des aus ihrem Geschäftsbetrieb entstandenen CO2-Fußabdrucks erfolgen kann, war entsprechend stark nachgefragt. Durchweg positives Feedback gab es zudem für die zusätzlich angebotenen Unterstützungsanwendungen wie das VfU-Schulungsvideo und die regelmäßige VfU-Sprechstunde.

Ab Herbst 2021 werden Sparkassen eine Auswahl an internationalen Klimaschutzprojekten auf DEA finden, mit Hilfe derer sie den unvermeidbaren CO2-Fußabdruck ihres Geschäftsbetriebes kompensieren können. Wichtig dabei aus unserer Sicht: Zunächst sollte die Sparkasse mithilfe des Tools ihren CO2-Gesamtausstoß pro Jahr ermitteln, anschließend vermeidbare Emissionen analysieren, um dann eigene Reduktionsmaßnahmen einzuleiten. Erst wenn diese Schritte durchlaufen sind, sollte die Kompensation des verbleibenden Ausstoßes über CO2-Minderungszertifikate erfolgen.

Etablierte Qualitätsstandards.

Zur CO2-Kompensation kann die Sparkasse über die Deka ausgewählte CO2-Minderungszertifikate namhafter Anbieter etwa aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder „sauberes Trinkwasser“ stilllegen lassen. Diese Zertifikate verbriefen jährliche, durch die Projekte vermiedene CO2-Emissionen. Alle Projekte, die von der Deka mit einem hohen Qualitätsanspruch ausgewählt werden - und mit denen die Deka beabsichtigt, auch ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu kompensieren - entsprechen international etablierten Qualitätsstandards und durchlaufen zudem ein Deka internes Scoring- und Prüfverfahren.

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