ENGAGEMENT

Die Deka: Auf dem Weg zu einem CO2-neutralen Geschäftsbetrieb

Mehr als 50 Prozent CO2-Einsparung in zehn Jahren – die Anstrengungen der Deka für einen klimafreundlichen Geschäftsbetrieb tragen Früchte. Auch in diesem forciert das Wertpapierhaus der Sparkassen seine Bemühungen weiter. Um einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb zu erreichen, werden die trotz aller Anstrengungen noch verbliebenen Restemissionen nun komplett kompensiert.

März 2021

Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe setzt auch die Deka seit Jahren auf die Bereiche Menschen, Wirtschaft und Verantwortung. Das Thema Nachhaltigkeit ist bereits seit 2015 im Kern der Deka-Gruppe fest verankert: in unserer Geschäftsstrategie. Von der Personalführung über Menschenrechte bis hin zu Compliance – in der gesamten Unternehmensführung legen wir größten Wert auf nachhaltige Standards. Deshalb unterstützen wir auch aus voller Überzeugung die Nachhaltigkeits-Selbstverpflichtungsinitiative „Zielbild 2025“ der Sparkassen-Finanzgruppe. Eines der Kernziele dieses Vorhabens besteht im Erreichen der flächendeckenden CO2-Neutralität im internen Geschäftsbetrieb der Sparkassen bis spätestens 2035. Die Deka selber unternimmt große und erfolgreiche Anstrengungen, einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb zu erreichen. Im Fokus steht dabei die Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks. Ab diesem Jahr werden die Anstrengungen für einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb nun weiter forciert.

Seit nunmehr zehn Jahren erhebt das Wertpapierhaus der Sparkassen seinen jährlichen Kohlendioxidausstoß aus dem Geschäftsbetrieb mit Hilfe eines Online-Kennzahlentools des „Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU)“. Dabei handelt es sich um eine Initiative zahlreicher Institute aus der Finanzwirtschaft, der auch die Deka angehört. Der VfU-Rechner ist im deutschsprachigen Raum für Institute der Finanzwirtschaft das führende Instrument zur Ermittlung des CO2-Fußabdrucks aus dem eigenen Geschäftsbetrieb.

Seine Ergebnisse liefern der Deka eine sehr gut geeignete Grundlage, um ihren CO2-Ausstoß zu identifizieren und kontinuierlich zu senken. Diese Reduzierung ist das Ergebnis umfassender Einsparungen, die sämtliche Bereiche des Geschäftsbetriebes erfasst. Insbesondere hat die Umstellung der gesamten Energieversorgung auf Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft zu einer erheblichen Verringerung der Kohlendioxidemissionen geführt. Hinzu kommen Maßnahmen wie die komplette Umstellung der Gebäude-Innenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel oder die Einführung automatischer Abschaltzeiten für die gesamte Bürobeleuchtung. Ein detaillierter Überblick über sämtliche Einsparmaßnahmen ist hier zu finden.

Einsparungen von bis zu 50 Prozent.

Die Einspareffekte sind erheblich, wie Deka-Vorstandsmitglied Martin K. Müller berichtet: „Wir konnten in den letzten zehn Jahren unsere unvermeidbaren CO2-Emissionen um gut 8.000 Tonnen – das sind rund 53 Prozent – senken. Durch den Umzug vieler Mitarbeiter in ein neues Gebäude in diesem Jahr ergeben sich weitere Einsparungen von ca. 50 Prozent des absoluten Energieverbrauchs gegenüber den bisher genutzten Gebäuden.“

Der nächste Schritt: CO2-Neutralität.

Nun geht die Deka einen wichtigen Schritt weiter: Für das Geschäftsjahr 2020 wurde der trotz aller Bemühungen nicht vermeidbare Rest-Kohlendioxidausstoß 1:1 durch die Unterstützung von Klimaschutz-Projekten rund um den Globus kompensiert. In Frage kommen ausschließlich Projekte von namhaften Anbietern. Die inhaltliche Bandbreite umfasst Wind- und Solarenergie ebenso wie Biogas, sauberes Trinkwasser und gesunde, emissionsarme Kochöfen. Mit sämtlichen dieser Anbieter hat die Deka bereits Rahmenvereinbarungen abgeschlossen. Die Vorhaben werden im Jahres-Rhythmus von der Deka neu ausgewählt und erfüllen international etablierte Top-Qualitätsstandards wie den „Gold Standard“ oder den „Verified Carbon Standard“ (VCS) und werden zusätzlich im Auftrag der Deka durch einen unabhängigen Prüfer überprüft, bevor sie für unsere eigenen CO2-Kompensationsbemühungen in Betracht kommen. „Damit gehen wir über die Formalkriterien der eingeführten Standards hinaus und schauen auf die konkrete CO2-Wirkung des Projekts“, berichtet Müller. Institutionelle Kunden haben die Möglichkeit, sich der Initiative anzuschließen, siehe dazu die Meldung „Kooperation gegen den Klimawandel“.

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