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Sag niemals Niedrigzins!
Mehr Spannung für Ihr Bond-Portfolio – mit globalen Lokalwährungsanleihen

Profitable Nachrichten für alle, die wehmütig an die guten alten Zinsen zurückdenken: Hohe laufende Zinserträge gehören nicht der Vergangenheit an! Rentenorientierte Anleger können ihr Portfolio durch granular gestreute Anlagen in Lokalwährungen ergänzen und sich damit nicht nur die Chance auf überdurchschnittliche Ausschüttungen und zusätzliches Kurspotenzial sichern, sondern auch eine höhere Diversifikation erreichen.

Harte Währungen, harte Konditionen.

 

Sprechen Anleger über Währungsinvestments, dann assoziiert man damit in erster Linie US-Dollar, britische Pfund, Schweizer Franken und japanische Yen. Auch wenn die Zinssätze für langlaufende US-Staatsanleihen wieder eine nennenswerte Höhe erreicht haben, bieten die Kupons von Anleihen in den anderen Hartwährungen keinen Grund zur Euphorie: Echte Rendite-Pick-ups gibt es nur für ein deutlich höheres Durations- und/oder Kreditrisiko. Ein Engagement in Fremdwährung wird zudem von vielen institutionellen Investoren noch immer eher als Spekulation denn als solide Positionierung empfunden und am besten möglichst zügig abgesichert.

Ziel: Überrendite. Richtung: Emerging Markets.

 

Schwellenländer und Frontier Markets repräsentieren einen Großteil der weltweiten Wirtschaftskraft und profitieren besonders stark von der Globalisierung.

Anteil der Emerging Markets in %

Quellen: IWF, DekaBank Daten für: Bevölkerung 2017. Daten für: Devisenreserven 2017. Daten für: BIP (Kaufkraftparitäten) 2017. Daten für: Energieverbrauch 2011. Daten für: Exporte 2017.

 

Für eine Anlage sprechen insbesondere eine relativ geringe Staatsverschuldung und eine gute Wachstumsdynamik.

Geringe Staatsverschuldung
Die Verschuldungsquote von Schwellenländern ist oft deutlich geringer als in Industrienationen.

Öffentliche Verschuldung in % des BIP

Quelle: IWF, DekaBank. Ab 2018 Prognose des IWF.

Starke Wachstumsdynamik
Kontinuierlich steigender Anteil der Emerging Markets am weltweiten Wirtschaftswachstum.

Wirtschaftswachstum in %

Quelle: IWF, DekaBank. Ab 2018 Prognose des IWF.

Fünf Gründe für Emerging & Frontier Markets

 

 

  1. Kontinuierlich niedrige Renditen in der Eurozone
    Renditedruck führt zu Kapitalzuflüssen in den Emerging Markets. Steigendes internationales Interesse, höhere Liquidität und Nachfrage nach lokaler Währung kann zu steigenden Preisen führen.

  2. Globales Wirtschaftswachstum schwächt ab
    Schwellenländer sollten weiterhin höhere Wachstumsraten als Industriestaaten bieten. Eine globale Rezession wird derzeit nicht erwartet.

  3. USA und US-Dollar
    US-Renditen sollten nur moderat steigen, es wird derzeit kein starker Trend im EUR/USD erwartet.

  4. Geringe Inflationsgefahren
    Die globalen Zentralbanken sollten weiterhin eher zu einer lockeren Geldpolitik neigen.

  5. Keine Emerging-Market-Krise in Sicht
    Spezifische Länderrisiken (wie etwa Wahlen in Argentinien oder Deleveraging in China) könnten durch breite Diversifikation und höhere Zinserträge gemildert werden.

Währungen neu denken!

 

Wer hohe laufende Ausschüttungen fordert, aber auch überschaubare Wertschwankungen toleriert, sollte sich dem Markt für Fremdwährungsanlagen vorurteilsfrei nähern: Vergleicht man die Renditen eines beliebigen Emittenten für eine in Hartwährung und eine in lokaler Währung begebene Anleihe mit identischer Laufzeit, ist die lokale Variante sehr oft die attraktive Alternative. Die Rendite-Spreads in Lokalwährung sind deutlich höher als bei Euro- oder US-Dollar-Denominierung und ermöglichen zusätzliche Erträge.

Durchschnittliche Rendite in %

Quellen: Bloomberg, DekaBank. Laufzeit entspricht der durchschnittlichen Laufzeit des EMBIG Index bzw. GBI EM Index für das jeweilige Land.

Robuster Investmentprozess für solide Ergebnisse.

 

Mit einer Anlage in lokalen Währungen aus Schwellenländern und Frontier Markets können Anleger an vergleichsweise hohen Kupons partizipieren, sich die Chance auf mögliche Wechselkursgewinne sichern und schließlich ihre risikoadjustierte Rendite deutlich verbessern – sofern sie die Auswahl der Länder, Emittenten und schließlich die Selektion der Einzeltitel in einen soliden, bewährten Prozess überführen, über globale Marktzugänge und Referenzbanken verfügen und auf eine hohe Expertise im laufenden Management von Währungs- und Anleihepositionen zurückgreifen können.

Schritt 1: Quality first!

Wer Wert auf Qualität legt und von der aufwendigen fundamentalen Analyse einzelner Unternehmen absehen möchte, konzentriert sich auf supranationale, staatliche oder staatsnahe Emittenten sowie Förderbanken und Finanzinstitutionen weltweit und legt den Schwerpunkt auf lokale Währungen – ohne sich darauf zu beschränken. So benötigen Entwicklungsbanken oftmals lokale Währungen zur Kreditvergabe an Unternehmen auf dem Heimatmarkt, unter anderem für Projektfinanzierungen. Zugleich begeben andere Institutionen Hartwährungsanleihen mit attraktiven Zinssätzen, um ihren Auslandsverpflichtungen nachzukommen.

 

Das grundsätzlich weltweite Auswahluniversum an Ländern und Währungen wird dabei lediglich durch etwaige Anlagebeschränkungen für ausländische Investoren, begrenzte Konvertierbarkeit oder unzureichende Liquidität für institutionelle Bedürfnisse eingeschränkt.

 

Anlageinstrumente

Der Schwerpunkt liegt auf liquiden und gut bewertbaren fest oder variabel verzinslichen Wertpapieren, aber auch inflationsgebundenen Anleihen.

Schritt 2: Top-down zu Land und Währung

Ist das Auswahluniversum hinreichend definiert, gibt die fundamentale Analyse der möglichen Zielländer und -währungen Aufschluss über deren Attraktivität für eine Investition. Im Interesse des Anlegers stehen neben der wirtschaftlichen Entwicklung insbesondere politischer Konsens und Stabilität. Makroökonomische Kennzahlen zur Solvenz, Liquidität und Stabilität fungieren als objektiv-quantitative Entscheidungsparameter für eine mögliche Investition.

 

Auf Basis der kurz- bis mittelfristigen Marktperspektiven unter Berücksichtigung von Inflationsentwicklung und etwaiger Wechselkurseffekte erfolgt die Szenario- und Performance-Simulation.

 

Währungen brauchen Expertise

Wechselkursentwicklungen von Lokalwährungen sind oftmals von anderen Einflussfaktoren abhängig als Hartwährungen. Die Bewertung des Trade-offs zwischen Zinschance und Wechselkursrisiko erfordert höchste Expertise in der qualitativen und quantitativen Analyse.

Schritt 3: Bottom-up zum Portfolio

Bei der Erstellung einer Empfehlungsliste für die Einzeltitelselektion stehen die mittelfristige Bonität der Emittenten und die Liquidität der Wertpapiere im Vordergrund. Die Analyse umfasst u. a. eine Relative-Value-Betrachtung gegenüber vergleichbaren Wertpapieren, Emittenten und Neuemissionen. Für die Auswahl einzelner Anleihen ist die lokale Zinsstrukturkurve von großer Bedeutung. In der Praxis hat sich bereits oft herausgestellt, dass längere Laufzeiten weder eine lohnenswerte Zusatzrendite noch die nötige Liquidität aufweisen, weshalb die durchschnittliche Duration des optimierten Portfolios vergleichsweise niedrig ist (derzeit unter 3 Jahren).

 

Wer absichert, verliert

Mit einer qualitativ hochwertigen Auswahl und einer extrem granularen Diversifikation von Emittenten, Währungen und Restlaufzeiten lassen sich die Länder-, Kredit- und Liquiditätsrisiken bereits deutlich reduzieren. Eine Absicherung der Wechselkursrisiken kostet Anleger mindestens den Renditevorteil gegenüber dem Euro; zumeist sind aber Forward-, Swap- und Optionsmärkte nicht hinreichend entwickelt oder liquide und Absicherungen daher nur zu sehr hohen Kosten verfügbar. In Einzelfällen können Derivate dennoch zur Absicherung eingesetzt werden.

Schritt 4: Lokal anlegen, global diversifizieren

Anleger sollten eine wirklich globale Diversifikation anstreben – wer sich nur auf die größten Emerging Markets, wie etwa die BRICS-Staaten oder die Next Eleven beschränkt, vergibt nicht nur Renditechancen, sondern reduziert auch die möglichen Diversifikationseffekte.

 

Eine intelligente Gleichgewichtung der Währungen innerhalb definierter Marktgrößen – für Frontier Markets etwa 1 Prozent, für mittelgroße Märkte ca. 2 Prozent und für etablierte Emerging Markets rund 3 Prozent – sorgt für eine höchst granulare Risikostreuung über Länder und Emittenten. Unter diesen Bedingungen kann das Zielportfolio über 70 Währungen, mehr als 300 Emittenten und über 1000 Anleihen umfassen.

 

Durchhalten zahlt sich aus

Handelskosten, also die Geld-Brief-Spanne und Transaktionsgebühren, sind bei Engagements in Schwellenländern und ihren Finanzinstrumenten deutliche höher als etwa in der Eurozone. Ein intelligenter Ansatz reduziert die Handelskosten, indem Anleihen in der Regel bis zur Endfälligkeit gehalten werden.

Schritt 5: Integriertes Risikomanagement

 

Das Risikomanagement und -controlling erfordert angesichts der Anzahl der Währungen und Positionen klar definierte Prozesse und eine permanente Überwachung der Risiko- und Performance-Kennziffern.

 

  • Länderrisiken
  • Kreditrisiken
  • Zinsrisiken
  • Wechselkursrisiken
  • Liquiditätsrisiken
  • operationelle Risiken

Die Strategie im Überblick.


Anlageziel

  • Realisierung einer höheren Rendite als in Euro-Anleihen
  • benchmarkfreie Strategie

Investmentuniversum

  • global
  • staatliche, staatsnahe und supranationale Emittenten, Banken
  • Fokus auf Lokalwährungen aus Emerging Markets, Frontier Markets und Industrienationen

Management

  • aktiv, fundamentalanalytisch (qualitativ und quantitativ)
  • systematische Entscheidungsfindung
  • Kombination von langjähriger Expertise und mathematischer Modellierung

Ansatz

  • Fokus auf kontinuierlich hohe Ausschüttungen
  • granulare Diversifikation
  • kurze Duration
  • Endfälligkeitsansatz (Held to maturity)

Ziele eines typischen Anlegers

  • Erzielung hoher regelmäßiger Ausschüttungen
  • Sicherung einer Chance auf Zusatzerträge durch Währungs- und Kursgewinne
  • Wertschwankungen sollten toleriert werden

Kontakt

Deka Institutionell – Vertriebsservice

Telefon: (0 69) 71 47 - 11 17

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