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Immobilienmärkte im Überblick
Ausgabe 2019

Investmentmärkte global

  • Das globale Investmentvolumen dürfte 2018 mit rund 730 Mrd. USD das Vorjahresniveau übertroffen haben dank höherer Umsätze in den USA und in Asien/Pazifik.
  • Der Umsatz mit Handelsobjekten entsprach dem Vorjahresergebnis. Büro- und Logistikimmobilien verzeichneten bis einschließlich September Zuwächse um jeweilis 10%, Hotels einen Rückgang um 5%.
  • Die Logistikrenditen in Europa gaben weiter nach. Der Abstand auf Bürorenditen war so niedrig wie zuletzt 2007. Bei den Renditen von Büro- und Handelsobjekten hat eine Bodenbildung eingesetzt. Da die Zentralbanken ihre Geldpolitik nur behutsam ändern, dürfte die Gegenbewegung moderat ausfallen.
  • Die Zeiten der außergewöhnlich hohen Erträge als Folge der Renditekompression sind vorbei. Angesichts fehlender Kapitalwertzuwächse gewinnen Mieteinnahmen künftig an Bedeutung. Der Ausblick für Büroimmobilien in Europa ist 2019/20 besser als in den USA.

Büromärkte weltweit

  • In Europa sorgen die robuste Nachfrage sowie anhaltende Flächenumwidmungen und eine weiterhin überschaubare Bautätigkeit für rückläufige Leerstände und steigende Mieten. Der Nettozugang nimmt perspektivisch wieder zu.
  • Das stabile wirtschaftliche Umfeld in den USA unterstützt weiterhin die Büromärkte. Das Neubauvolumen steigt insgesamt moderat, das Mietwachstum dürfte sich in den kommenden Jahren weiter verlangsamen.
  • In Asien dürfte 2019/20 vor allem Singapur noch stärkeres Mietwachstum verzeichnen. In Australien sehen wir bei den Spitzenmieten in Sydney und Melbourne nur noch moderate Anstiege.

Einzelhandelsmärkte Europa

  • Die Polarisierung zwischen hochpreisigen Anbietern und Discountern sowie die Konsolidierung bei Warenhäusern hält an. Der Branchenmix in den 1a-Lagen wandelt sich zunehmend weg von Textil, hin zu mehr Gastronomie, Drogerien und Fitness-Studios.
  • Die Shopping-Center-Pipeline bleibt überschaubar, die Neupositionierung und Modernisierung älterer Objekte stehen im Fokus.
  • Trotz rückläufiger Kundenfrequenz bleibt der stationäre Handel im Zeitalter der Digitalisierung bedeutend. Der steigende Kostendruck durch die Umsetzung neuer Technologien und die hohen Mieten in 1a-Lagen begrenzen jedoch das Mietwachstumspotential.

Hotelmärkte Europa

  • Die Hotelmärkte verzeichneten auch 2018 überwiegend steigende Zimmerpreise und -erträge. Die Auslastungsquoten waren im historischen Kontext generell sehr hoch.
  • Spitzenreiter beim RevPAR-Wachstum waren Paris und Brüssel, Schlusslichter mit negativer Entwicklung Barcelona und Düsseldorf.
  • Von den deutschen Metropolen haben Hamburg und Frankfurt die absolut größte Projekt-Pipeline, während Düsseldorf vor der stärksten prozentualen Bestandsausweitung steht. Die rege Bautätigkeit dürfte sich z.T. in der zukünftigen Auslastung widerspiegeln und das Ertragswachstum begrenzen.

Logistikmärkte Europa

  • Die robuste Konjunktur und der Online-Boom sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage insbesondere durch Logistikdienstleister und den Handel (inkl. E-Commerce). Flächenoptimierung und -konsolidierung bleiben bedeutende Umsatztreiber.
  • Der Leerstand ist weiterhin niedrig trotz Rekord beim Fertigstellungsvolumen, Unternehmen mit Bedarf an modernen Flächen müssen auf Neubauprojekte ausweichen. Der Entwicklermarkt wird auch durch die hohe Investorennachfrage beflügelt.
  • Das Mietsteigerungspotenzial bleibt verhalten u.a. wegen der Konkurrenz durch Neubauprojekte.

Wohnungsmärkte Europa

  • Die robuste Konjunktur und der Online-Boom sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage insbesondere durch Logistikdienstleister und den Handel (inkl. E-Commerce). Flächenoptimierung und -konsolidierung bleiben bedeutende Umsatztreiber.
  • Der Leerstand ist weiterhin niedrig trotz Rekord beim Fertigstellungsvolumen, Unternehmen mit Bedarf an modernen Flächen müssen auf Neubauprojekte ausweichen. Der Entwicklermarkt wird auch durch die hohe Investorennachfrage beflügelt.
  • Das Mietsteigerungspotenzial bleibt verhalten u.a. wegen der Konkurrenz durch Neubauprojekte.
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