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Deka Regulatorik Radar
Neue Veranstaltungsreihe

Für institutionelle Anlageentscheider ist es immer wichtiger, über die aktuellen Entwicklungen in Aufsichts- und Steuerrecht informiert zu sein. Deka Institutionell und PwC haben daher die Veranstaltungsreihe „Regulatorik Radar“ entwickelt, die Sie über den Stand der Gesetzgebungsverfahren auf dem Laufenden hält.

Was haben Frankfurt, Berlin, Köln, Düsseldorf, München, Hannover und Stuttgart gemeinsam? An all diesen Orten begrüßten Deka Institutionell und PwC zusammen die eingeladenen Kapitalanlage­verantwortlichen zum ersten Regulatorik Radar. Experten aus Steuer- und Anlegerrecht lieferten einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Regulierungsverfahren und beleuchteten praktische Gestaltungsmöglichkeiten auf Basis der geltenden rechtlichen Grundlagen. „Sowohl die Ausführungen zu Alternativen Investments als auch die Informationen zur Reform des Investmentsteuerrechts waren für uns von großem Interesse“, urteilt Bettina Gutsche, Teamleiterin Finanzen / Vermögen vom Kommunalen Versorgungsverband Brandenburg. „Die Kombination der beiden Perspektiven hat mir gut gefallen und hilft mir auch in der Praxis weiter.“


Michael Stark-Urzendnik, Leiter Institutionelle Investoren bei Deka Institutionell, sieht genau hier die Vorteile der gemeinsamen Veranstaltung: „Anleger brauchen einerseits ein klares Verständnis der aufsichts- und steuerrechtlichen Situation. Andererseits ist es aber auch wichtig, die neuen Regelungen mit konkreten Umsetzungsbeispielen aus der Praxis zu unterlegen“. Gerade wenn eine Institution zum Beispiel erwägt, mit Alternative Investments neue Wege in der Kapitalanlage zu beschreiten, ist es wichtig, unternehmensinterne Gremien an Bord zu holen. „In dieser Situation hilft die doppelte Optik der Veranstaltungsreihe aus rechtlicher Sicht und Umsetzungsperspektive“, so Stark-Urzendnik.

 

Sowohl die Ausführungen zu Alternativen Investments als auch die Informationen zur Reform des Investmentsteuerrechts waren für uns von großem Interesse

Dirk Stiefel

Partner PwC

Regulierung als Chance: Potenziale erkennen, Umwege vermeiden

Die aktuell beendete Veranstaltungsreihe behandelte die Themen Alternative Investments und Platt­formen sowie die Fondsauflage vor dem Hintergrund des novellierten Investmentsteuerrechts. Lorne Campbell, Leiter Institutionelle Kunden, DekaBank sieht hier verstärktes Interesse bei den Investoren: „Im nach wie vor andauernden Zinstief suchen viele Anleger nach nicht korrelierten Renditepotenzialen auf einer sauberen rechtlichen Grundlage.“ Dr. Joachim Kayser, Head Alternative Investments Group und Head Asset Management Regulatory bei PwC, bestätigt diese Bewertung: „Der Gesetzgeber hat auf vielen Ebenen für relative Klarheit gesorgt: rechtlich und aufsichtsrechtlich sowie bei den Anforderungen an das Risiko­management. Darum gewinnt das Thema für viele Anleger mehr und mehr an Relevanz.“ Zudem verweist der Regulatorik-Experte auf die mittlerweile etablierten Prozesse bei den an der Umsetzung beteiligten Dienst­leistern. Matthias Schillai, Leiter Asset Servicing, Kundenbetreuung & Produktlösungen bei Deka Investment, stellte in diesem Zusammenhang die Plattformlösungen der Deka vor. „Mit einem administrierten Volumen von 54 Milliarden Euro ist die Deka einer der führenden Master-KVG-Anbieter in Deutschland. Wir bieten institutionellen Anlegern nicht nur Preisvorteile durch größenbedingte Skaleneffekte. Zudem verfügen wir über umfassendes regulatorisches Know-how, das öffentlich-rechtliche und gemeinnützige Anleger ebenso abdeckt wie Institutionen, VAG-Anleger, Pensionskassen oder Sparkassen.“ Alle Investorengruppen profitieren dabei von umfangreichen Zusatzleistungen – vom aufsichtsrechtlichen Standard-Berichtswesen bis zum individuellen interaktiven Reporting. „Unsere Lösungen sind immer an den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kunden orientiert“, so der Administrationsspezialist. Die Deka hat ihre Plattform in den vergangenen Jahren auch für die Verwaltung von Alternative Investments geöffnet. Eine Leistung, die eine wachsende Zahl von Anlegern nutzen.

Investmentsteuerreform: das neue Besteuerungskonzept und die Fondsauflage

Die Investmentsteuerreform hat Kontur angenommen. „Für Investoren bedeutet das neue Regime gleich auf mehreren Ebenen Veränderungen“, schildert Dirk Stiefel, Partner Financial Services Tax bei PwC. „Das neue Besteuerungskonzept stellt einen Paradigmenwechsel für Publikumsfonds dar – mit weitreichenden Impli­kationen für Körperschafts- und eventuell Gewerbesteuerabzug.“ Zu kleineren Änderungen kommt es auch bei Spezialfonds. Anhand konkreter Rechenbeispiele skizzierte Stiefel die Wirkungsweise der Besteuerung auf Anlegerebene – und den Umgang mit Teilfreistellungen, Transparenzoptionen und mehrstöckigen Strukturen. Franz Schober, Experte für Produktsteuern bei der Deka, ergänzte die Ausführungen aus der Perspektive der Fondsgesellschaft und mit Blick auf die Handlungs­möglichkeiten für verschiedene Investorengruppen. „Sehr gut gefallen hat mir die Diskussionsrunde zum Investment­steuerrecht. In diesem kleinen Kreis funktioniert der offene Austausch gut“, so Monika Mulack von der VERKA VK Kirchliche Vorsorge VVaG.

 

Weitere Veranstaltungen in Planung

Die Veranstaltungsreihe wird im Frühjahr und Herbst 2017 fortgeführt. Auch dann werden die Deka-Kunden in regionalen Zentren eingeladen, aktuelle Problemkreise im kompetenten Gesprächskreis zu diskutieren. Die Terminkündigung wird online unter www.deka-institutionell.de erfolgen.

Veranstaltung

Der Deka Regulatorik Radar

Eine der zentralen Herausforderungen für institutionelle Investoren ist die hohe Regulierungsdichte durch den Gesetzgeber. Um vorhandene Spielräume zu erkennen und auszunutzen, ist tiefe Sachkenntnis erforderlich. Juristische und steuerrechtliche Expertise im kleinen Kreis anzubieten, ist das Ziel der neuen Veranstaltungs­reihe „Regulatorik Radar“ von Deka Institutionell und PwC. Dabei ergänzen sich Vorträge und Workshops. Im persönlichen Rahmen besteht jederzeit die Möglichkeit für vertiefende oder individuelle Frage­stellungen. Bei der ersten Runde im November/Dezember 2016 standen Alternative Investments und die Aus­wirkungen des neuen Investmentsteuerrechts im Mittelpunkt.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 1, Januar 2017