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Vorständekonferenz 2018
Zukünftige Steuerungsanforderungen vs. Steuerung der Zukunft

 

Rund 250 Vorstände kamen zur Kon­ferenz Anfang April in Neu-Isenburg und Ende April in Hamburg. In den Vor­trägen zu der aktuellen Markt­situation und den daraus ab­leitbaren Handlungs­empfehlungen des Depot A zeigten die Referenten alle gemeinsam auf, dass das Thema Geo­politik spätestens mit dem Ende der EZB-Anleihe­käufe stärkeren Ein­fluss auf die Märkte haben wird. Sparkassen sollten daher bereits jetzt überlegen, welche „Werkzeuge“ sie nutzen, um auf Spread-Erweiterungen, Zins­risiken und weitere Themen reagieren zu können.

 

Prof. Dr. Horst Gischer, Geschäfts­führender Direktor des Forschungs­zentrums für Sparkassen­entwicklung e.V., warnte eindrücklich vor weiteren Gesetz­gebungen, die den Kon­solidierungs­druck auch bei Sparkassen verstärken: „Es hat sich aktuell nichts geändert bei den großen Banken, sondern nur bei den kleinen – wie Ihnen: Sie sind weniger geworden!“ Die Trends und Heraus­forderungen im Asset Manage­ment wurden durch den „Praxis­check: Digi­talisierung im Institutionellen Asset-Management“ ergänzt. Dr. Ulrich Neugebauer erläuterte aktuelle Trends der Digi­talisierung und berichtete, welche „Smart Data“-Lösungen und Ansätze aus dem „Machine Learning“ im quanti­tativen Fonds­management der Deka bereits auf ihren Nutzen hin geprüft wurden.

 

„Unser Ziel ist es in diesem Jahr, die Sparkassen auf unvorher­sehbare, aber potenzielle Themen vorzubereiten und Ertrags­möglichkeiten auf­zu­zeigen. Die Veran­staltung ist ein wichtiger Bau­stein, um unsere Leistungs­fähigkeit als Steuerungs­partner zu demonstrieren und konkret um­setz­bare Nutzen­funktionen auf­zu­zeigen“, zog Matthias Kowallik nach den Veranstaltungen Bilanz.

 

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 2, Mai 2018