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Neue Laufzeitfonds
Bewährte Bausteine für das Ertragsportfolio

Mit Corporate Bonds, High Yield und Emerging Market Bonds lassen sich Erträge steigern. Fonds mit fester Laufzeit und breiter Streuung können dabei das Risiko begrenzen und für ein hohes Maß an Planungssicherheit sorgen.
Voraussichtlich im Februar dieses Jahres starten drei neue Laufzeitfonds für den höher verzinsten Rentenbereich. Damit setzt die Deka die bewährte Reihe fort, mit der die Sparkassen attraktive Renditen auch in Zeiten niedriger Zinsen erwirtschaften und dabei das Risiko aus Sicht der Fondsmanager über­schau­bar halten können. „Mit der Neuauflage reagiert die Deka auf die hohe Nachfrage und den aus­drück­lichen Kundenwunsch“, erklärt Patrick Traughber, Leiter des Kompetenzteams Sparkassen Süd / West.
 
Wie bei den Vorgängerprodukten liegt der Fokus der drei Fonds auf den Assetklassen Corporate Bonds, High Yields und Emerging Markets Bonds (EM Bonds); die geplante Fälligkeit ist im September 2023.
 

Fokus auf nachhaltige Cashflows

Die Fälligkeiten der im Portfolio gehaltenen Anleihen sollen soweit möglich mit der Endfälligkeit der Fonds synchronisiert werden, während sich das Management vordringlich auf Bonitäten beziehungsweise Ausfallrisiken konzentriert. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigen Cashflows, damit Zinszahlungen und Rückzahlung gewährleistet sind.

 

 

Abrolleffekte in verschiedenen Rentensegmenten

Quelle: Deka; Stand: Dezember 2016
 

Bis zu 100 Emittenten möglich

Anders als bei den Vorgängerprodukten wird es bei den neuen Laufzeitfonds ein offenes Titeluniversum geben, d.h. keinen festen Emittentenkreis und keine Beschränkung auf definierte Emittenten. Das Fondsmanagement kann grundsätzlich jederzeit Veränderungen vornehmen, z.B. aufgrund von Kündi­gungen, Neuemissionen etc. Daneben zählt die breite Diversifikation auf bis zu 100 Emittenten aus den unterschiedlichsten Branchen und Ländern zum Kern der Portfoliostrategie, um auch mögliche Ausfälle und gegebenenfalls damit einhergehende Verluste kompensieren zu können, die sich grundsätzlich nicht ausschließen lassen.
 
Eine Laufzeitfonds-Lösung hat gleich mehrere Vorteile, wie Patrick Traughber erläutert: „Zum einen bietet eine derartige Konstruktion in einem Laufzeitfonds ein hohes Maß an Planungssicherheit durch ein definiertes Fälligkeitsdatum und einschätzbare Renditechancen. Zum anderen können die Investoren am sogenannten Abrolleffekt partizipieren.“
 

Abrolleffekt sorgt für Risikopuffer

Dieser Effekt, der den Kurs einer Anleihe mit abnehmender Restlaufzeit steigen lässt, ist bei Spread-Produkten in aller Regel noch ausgeprägter als bei klassischen Staatsanleihen. Umso ausgeprägter, je steiler die Zinsstrukturkurve. Damit führt der Abrolleffekt zu einem impliziten Risikopuffer gegen mögliche Kursverluste. So sorgt die Zusatzabsicherung dafür, dass bei plötzlichen Kursschwankungen nicht unmittelbar ein Abschreibungsbedarf entstehen muss.
 
Die neuen Laufzeitfonds werden als rein institutionelle Produkte aufgelegt, um den speziellen Bedürfnissen institutioneller Anleger gerecht zu werden. Die Institute können Fondsanteile im Rahmen einer geplanten Zeichnungsphase für ihr DekaBank Depot erwerben. Traughber erläutert die Vorteile: „Durch Zeichnung vor der finalen Auflage der Fonds sichern sich die Institute den Einstiegs-Fondspreis von 100 Euro pro Anteil und partizipieren von Beginn an von den Renditechancen attraktiver Rentensegmente.“
Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Januar 2017