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Herausforderung demografischer Wandel Betriebliche Altersvorsorge bietet Lösungen

Mit dem „Tarifvertrag zur Bewältigung des demografischen Wandels“ begegnen die fünf kommunalen Arbeitgeber­verbände Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen seit 1. Januar 2014 der Heraus­forderung, ihren Beschäftigten im Nahverkehr eine einheitlich definierte Lösung zur be­trieb­lichen Altersvorsorge zu bieten. Der Tarifvertrag sieht die Einrichtung eines arbeit­geberfinanzierten Demografiebudgets vor, in das 1 Prozent der monatlichen Entgelte einfließt. Zusätzlich können Eigenbeiträge der Beschäftigten umgewandelt werden.

Zeitwertkonten liegen im Trend

Mit dieser Maßnahme folgt der Nahverkehr der Chemiebranche, die bereits 2008 einen speziellen Tarifvertrag unter Berücksichtigung demografischer An­forderungen eingeführt hat. Der Druck, mit geeigneten Maßnahmen auf den demografischen Wandel zu reagieren, ist groß. Sogar die Bundesregierung diskutiert in ihrer Demografiestrategie, wie Mitarbeiter motiviert, qualifiziert und gesund bis zum Rentenalter arbeiten können. Ein Trend, der sich bei der Suche nach betrieblichen Vorsorgelösungen abzeichnet, ist die Arbeitszeitflexibilisierung mit Zeitwertkonten.

Unternehmen können Deka-ZeitDepot als flexibles Lang- und / oder Lebensarbeitszeitkonto einsetzen. Es ermöglicht den Beschäftigten zum Beispiel, langfristig Überstunden, Resturlaubstage oder Entgelt­bestandteile anzusammeln. Das angesparte Wertguthaben dient dann zur Finanzierung des Gehalts in der Freistellungsphase, ohne auf die sozial-versicherungsrecht­liche Absicherung zu verzichten. Deka-ZeitDepot ist somit eine innovative Ergänzung, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Rahmenbedingungen hierfür so unbürokratisch und flexibel wie möglich sein müssen, ohne die Sicherheit der angesparten Werte zu gefährden.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, Juli 2014