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Deutschlands beste ETFs
Deka-ETFs liegen in Vergleichsstudie vorn

Bringen ETFs auf Standardindizes bei gleicher Kostenquote dieselbe Rendite? Das Institut für Vermögens­aufbau in München ist dieser Frage im Auftrag des ETF-Magazins nachgegangen. Dafür haben die Forscher knapp 90 ETFs aus den Bereichen Aktien, Anleihen und Rohstoffe ausgewählt und genau untersucht. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Faktoren Kostenquote, Gesamtrendite in einem Jahr nach Kosten sowie Gesamt­rendite abzüglich der Handels­spanne für eine Order in Höhe von 1 Million Euro.

 

Das Ergebnis: ETF ist nicht gleich ETF

In der Kategorie „DAX“ belegte der Deka DAX® UCITS ETF den ersten Platz.

Der Deka EURO STOXX® 50 UCITS ETF konnte sich in der Kategorie „Euro-Stoxx-50“ den Sieg sichern. Auch wenn die Produkte verschiedener Anbieter den gleichen Index abbilden, sind die Performance­unterschiede oft erheblich. So verdienten beispielsweise Anleger, die für 1 Million Euro einen DAX-ETF der Deka orderten, im Vergleichs­zeitraum 48 Basis­punkte mehr als mit dem viel größeren DAX-ETF des Markt­führers iShares. 48 Basis­punkte entsprechen in etwa der Rendite einer zehn­jährigen Bundesanleihe.

 

Best­platzierungen für Deka-Fonds

Mitent­scheidend ist, dass die ETF-Anbieter einen Index unter­schiedlich günstig abbilden. Bei gleicher TER führt dies zu Abweichungen in der Ertrags­entwicklung. Im Fall der untersuchten DAX-ETFs hat das zur Folge, dass der ETF der Deka auf Platz eins und der von iShares auf Platz fünf landet – obwohl beide ETFs in TER und Spread nahezu identisch sind.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, Mai 2018