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Anleger-Umfrage
Fondsgesellschaften: Einflussnahme erwünscht

Corporate Governance bevorzugt

 

Die Anleger erwarten von ihrer Fondsgesellschaft, dass sie aktiv deren Interessen vertritt und Einfluss auf das Handeln börsennotierter Unternehmen nimmt. 71 Prozent der Privatanleger halten dies gemäß einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov und der Deka für wichtig. Mehr als jeder Zweite (56 Prozent) glaubt, dass dadurch der Aktienkurs steigt. Und für 41 Prozent der Umfrageteilnehmer ist dieses Engagement sogar ein Kaufargument für oder gegen einen Aktienfonds. Deshalb führt die Deka aktiv einen konstruktiv-kritischen Dialog mit vielen börsennotierten Unternehmen. Die Anleger haben dabei klare Erwartungen, bei welchen Themen die Fondsgesellschaften kritisch nachfragen sollen: An erster Stelle steht mit 58 Prozent eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (Corporate Governance), vor sozialen Kriterien wie Gesundheitsschutz oder dem Ausschluss von Kinderarbeit (43 Prozent) und ökologischen Kriterien (40 Prozent). Die Höhe der Vorstandsgehälter (27 Prozent) dagegen spielt nur eine untergeordnete Rolle. Interessant: 48 Prozent der in Deutschland befragten Anleger glauben, dass ihre Interessen eher von einer deutschen denn einer ausländischen (26 Prozent) Fondsgesellschaft wahrgenommen werden.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 3, September 2019