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Weniger Risiko, zusätzliche Erträge
Verwahrstellen-Infrastruktur der Deka

Verwahrstellentypische Dienstleistungen haben viele Gesellschaften im Programm. Die Deka hebt sich mit speziellen Angebotskomponenten ab, von denen insbesondere Banken und Versicherer profitieren können.

Stolze 194 Milliarden Euro verwaltete Assets in 767 Fonds – wer hierzulande über Verwahrstellen spricht, kommt am Wertpapierhaus der Sparkassen nicht vorbei. Immerhin ist die Deka die größte Verwahrstelle im öffentlichen Bankensektor. Bereits seit 1962 verwahrt das Institut nationale und internationale Assets im Wertpapierbereich, sowohl für Publikums- als auch für Spezialfonds. Die Expertise beinhaltet neben klassischen Wertpapieren auch Immobilien, Private Equity und Alternative Assets. Ein eigenes Lagerstellennetz bietet dabei Zugang zu mehr als 60 Märkten weltweit. „Wir übernehmen für unsere Kunden sämtliche verwahrstellenspezifischen Dienstleistungen sowohl für Tochtergesellschaften als auch für konzernfremde KAGs“, erläutert Andrea Sturm, die den Vertrieb und die Kundenbetreuung der Deka für die Verwahrstelle leitet. Neben Dienstleistungen wie der regulatorischen Kontrollfunktion, Wertpapier­abwicklung und Reporting hat die Deka aber noch mehr zu bieten. Beispielsweise liegen die langfristig ungarantierten Ratings, die Auskunft über die Sicherheit und Stabilität einer Verwahrstelle geben, von Standard & Poor’s zuletzt bei A+.* Auch einen Zugang zum Standort Luxemburg, vertrieblich gebündelt aus Deutschland, kann nicht jede Verwahrstelle bieten. So profitieren die Kunden gleich an zwei Standorten von der Expertise und dem Service der Deka. „Und wir sind eine operative Einheit. Keine der Dienstleistungen ist ausgelagert: Der Kunde bekommt alles aus einer Hand“, so die Expertin.

 

*Quelle: www.deka.de/deka-gruppe/investor-relations/ratings

 

 

Zugang auch zu externen Anbietern

Die Dienstleistungen der Deka gehen über die reine Verwahrung von Vermögens­werten hinaus. So bietet sie auch individuelle Lösungen an, wie zum Beispiel Wertpapier­leihe und den Erwerb von Publikums­fonds internationaler Anbieter. Durch die eigene Zielfonds­plattform können Deka-Kunden einfach und kosten­günstig auf Publikums­fonds von mehr als 150 Fonds­gesellschaften zugreifen – inklusive der Vergütung von Bestands­provisionen. Dieses Angebot stößt auf immer größere Nachfrage bei den Anlegern.

Die DekaBank als Experte
Verwahrstelle ist Kerngeschäft

Quelle: Deka; Stand: August 2017

Wertpapierleihe als Zusatzservice

Einen Mehrwert bietet für Versicherer, Sparkassen und andere institutionelle Investoren die Lösung der Wertpapier­leihe. „Die Wertpapier­leihe – ob besichert oder unbesichert – eignet sich für Investoren, die im anhaltenden Niedrig­zins­umfeld Mehrerträge suchen“, beschreibt Michael Cyrus, Leiter Geld / Devisen, Repo / Leihe bei der Deka. Die Kunden der Verwahr­stelle können über die Leihe­transaktionen durchaus relevante Zusatz­erträge erwirtschaften. Interessant ist das auch für Banken und Sparkassen, bei denen die Heraus­forderung der LCR-Steuerung hinzukommt. Die Deka hat in den vergangenen Jahren als Intermediär zwischen Sparkassen und Kapital­markt eine Liquiditäts­drehscheibe aufgebaut und kann über die Repo-Wertpapier­leihe- und Geldmarkt­geschäfte die Liquiditäts­versorgung im Sparkassen-Finanz­verbund steuern.

 

Die Wertpapierleihe eignet sich gerade jetzt für Investoren, die im anhaltenden Niedrigzinsumfeld Zusatzerträge suchen.
Michael Cyrus

Leiter Geld/Devisen, Repo/Leihe, DekaBank

Infrastruktur als wichtige Voraussetzung

Zu den Dienst­leistungen gehört ebenso das Collateral Management, also die effiziente Allokation von Sicher­heiten zur Reduktion von Risiken. Investoren benötigen Instrumente zur Absicherung. Das geht über Cash, was jedoch aktuell eher teuer ist. Oder es funktioniert mit Wert­papieren. Zugute kommt den Investoren dabei die hervor­ragend aufgestellte Infra­struktur der Frankfurter Wertpapier­spezialisten. Die Deka ist nicht nur in der Lage, die Bestände nach infrage kommenden Wert­papieren zu durchleuchten, sondern kann auch gewähr­leisten, dass die Papiere aus der Leihe rechtzeitig rückab­gewickelt werden.

 

Interessant und effizient ist das Angebot der Wert­papier­leihe unter anderem auch für Versicherungen, die unter Solvency II reguliert sind. Sie haben mit dem Instrument nicht nur ebenfalls die Chance, laufende Erträge zu erhöhen, sondern halten damit auch die Eigen­mittel­belastung auf niedrigem Niveau. „Die solvenz­bereinigte Rendite ist abzüglich der Leihe­kosten relativ hoch“, erläutert Sturm. Gleich­zeitig erhöht der Vorgang das eigene Risiko kaum. Das gilt insbesondere für gut geratete Banken wie die Deka. Denn je besser die Bonität, desto geringer ist für die Versicherer die Eigen­mittel­anrechnung. Die Möglich­keiten und Chancen, die sich für die Kunden der Verwahr­stelle bieten, sind also vielfältig. „Trotz der zunehmenden Regulatorik ist die DekaBank jederzeit in der Lage, spezielle Lösungen für ihre Kunden zu finden“, betont Andrea Sturm. Dank der etablierten Prozesse und dem ganz­heitlichen Betreuungs]-]konzept können die Experten dabei individuell auf die Bedürfnisse in dem entsprech­enden Markt­umfeld eingehen.

„Trotz der zunehmenden Regulatorik sind wir jederzeit in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden zu finden.“

Andrea Sturm

Leiterin Verwahrstelle Vertrieb und Kundenbetreuung, DekaBank

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 3, August 2017