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Strategieportfolio für nervöse Märkte
Alternative Renditequellen leisten einen unabhängigen Wertbeitrag

Kapitalanleger suchen verstärkt nach diversifizierenden Anlagen, um in einem nervöser werdenden Marktumfeld weniger vom Aktien- und Zinsrisiko abhängig zu sein. Gemeinsam mit Mercer bietet die Deka interessierten Anlegern die Möglichkeit, in Liquid Alternatives zu investieren.

Liquid Alternatives sind Anlage­strategien, die alternative Rendite­quellen nutzen und wenig mit den traditionellen Renditen am Aktien- und Renten­markt korrelieren. Damit können sie einen wertvollen Beitrag zur Stabili­sierung eines institutionellen Portfolios leisten. Seit Jahren wächst die Zahl von Fonds, die entsprechende Strategien auch im UCITS-Mantel anbieten. „Der Markt ist erwachsen geworden“, sagt Alexander Zanker, Vertrieb Institutionelle Kunden bei der Deka. Das belegen auch die Zahlen: Nicht zuletzt aufgrund ihrer diversifizierenden Eigenschaften flossen Liquid-Alternatives-Fonds 2017 rund 50 Milliarden Euro zu – Ende  2017 wurden knapp 400 Milliar­den Euro durch Liquid Alternatives verwaltet. „Das für institutionelle Investoren relevante Fondsuniversum umfasst rund 30.000 Produkte von 6.500 Anbie­tern weltweit, davon sind über 3.000 Pro­dukte im Bereich Liquid Alternatives“, sagt Herwig Kinzler, Chief Investment Officer bei Mercer Deutschland.

Kunden bekommen sehr einfach Zugang zu den besten Managern, ausgewähltdurch einen der renommiertesten Berater, sowie einem strikten Risikomanagement durch die Deka. Alles für deutsche Kunden optimiert.

Dr. Alexander Zanker, CFA

Unkorrelierte Anlagealternativen

Deka und Mercer öffnen Investoren jetzt einen effizienten Zugang zu diesem Markt: Gemeinsam verwalten sie ein für institutionelle Anleger investierbares Fondsportfolio von 10 bis 15 Liquid-Alternatives-Fonds, mit dem sie eine absolute Rendite von LIBOR plus 2 – 3 % bei einer Volatilität von 3 – 4 p. a. anstreben. „Die für das Portfolio infrage kommenden Strategien zeichnen sich durch eine geringe Korrelation mit den zugrunde­liegenden Märkten und damit durch einen hohen Beitrag zur Portfolio­diversifikation aus“, erläutert Zanker. Gerade in ungünstigen Marktphasen sollten sie stabili­sierend auf das Portfolio wirken und das Risikoprofil des Investors asymmetrisch ergänzen.

Expertise im Doppelpack

Das Portfolio profitiert von den kombinierten Leistungen und der Expertise des Beratungs- und des Investmenthauses. Zu diesen Leistungen gehören seitens Mercer unter anderem die aufwändige Selektion der Manager und Gebührenverhandlungen mit den Zielfonds sowie seitens Deka das Risikomanagement innerhalb des Portfolios. Auch wenn sämtliche Schritte im Investmentprozess, insbesondere die Portfoliokonstruktion, gemeinsam gegangen werden, trägt so jeder Partner mit seinen spezifischen Stärken zum Erfolg des Anlagekonzepts bei. Das Fondsportfolio ist damit für viele Investoren interessant, die den mit dem Management verbundenen Aufwand aus eigener Kraft nicht aufbringen wollen. Das betrifft nicht nur kleinere institutionelle Anleger, sondern auch große Unternehmen, Stiftungen und Versorgungseinrichtungen.

Zugang zu hochwertigem Research

Mercer bringt in dieser Partnerschaft unter anderem seine Qualitäten in der Managerselektion ein, die im Markt durchaus Maß- stäbe setzen. „Wir beschäftigen insgesamt 150 Vollzeit-Manager-Researcher, davon kümmern sich über 30 allein um die Anlageklasse Liquid Alternatives – die machen nichts anderes, als derartige Fonds zu analysieren, zu bewerten und im Rahmen eines aufwändigen Prozesses mit einem Rating zu versehen“, sagt der Mercer-Consultant Kinzler. Seine Kollegen bringen ein sehr tiefes Verständnis für die häufig alles andere als selbsterklärenden Strategien der Manager mit, stellen die richtigen Fragen und können sich ein gutes Bild davon machen, wie ein Fonds in bestimmten Marktphasen reagiert. „Deka-Produke finden hier übrigens keine Berücksichtigung“, betont Zanker. „Das sichert die Objektivität im Auswahlprozess.“

Diversifikation nach Maß

Auch in die Portfolio­konstruktion ist Mercer stark einbezogen. Deka und Mercer kombinieren dabei volatile Einzelstrategien, um eine attraktive Diversifikations­rendite zu erzielen. Wichtig ist dabei, den Rendite- und der Diversifizierungs­beitrag fürs Portfolio genau zu bestimmen. „Man kann sich eben auch überdiversifizieren“, gibt Kinzler zu bedenken. „Dann bekomme ich ein Produkt, das nur den Marktdurchschnitt liefert, und das auch noch zu hohen Kosten.“ Um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren, besteht das Fonds­portfolio zu etwa einem Drittel aus Alternative-BetaStrategien, während zu zwei Dritteln echte Alpha-Strategien ausgewählt werden, die nach Kosten einen Mehrwert hinsichtlich ihrer risiko­adjustierten Gesamt­rendite bieten – eine Qualität, die nur die besten Fonds aus dem Universum der Liquid Alternatives erreichen. „Im Zweifel verzichten wir lieber auf eine Strategie“, erklärt Zanker. 

Wir kombinieren sehr unterschiedliche Strategien in einem Portfolio, mit dem Ziel niedriger Korrelationen, echter Diversifizierung und absoluter Renditen.

Herwig Kinzler

Chief Investment Officer,
Mercer Deutschland

Kontrollierte Volatilität

Jede einzelne Strategie kann dabei sehr volatil sein, um entsprechende Chancen nutzen zu können. Auf Portfolio­ebene jedoch ist die Volatilität eng begrenzt. Hier greift nicht zuletzt das Risiko­manage­ment der Deka mit klarem Fokus auf Reduzierung der Volatilität und der Tail-Risiken bei geringem Marktbeta. Das sind Eigenschaften, die Investoren dieses Fonds­portfolios sehr schätzen – zudem sind VAG-Konformität, steuerliche Teil­freistellung und andere Voraus­setzungen, die nicht nur für Versorgungswerke wichtig sind, erfüllt. „Nicht zuletzt erhält der Investor ein gutes Dutzend Fonds in einem einzigen Mantel, der optimal auf deutsche Investoren abgestimmt ist“, wichtig sind, erfüllt. „Nicht zuletzt erhält der Investor ein gutes Dutzend Fonds in einem einzigen Mantel, der optimal auf deutsche Inves­toren abgestimmt ist“,schließt Zanker – unter dem Gesichts­punkt Effizienz sicher ein nicht zu vernachläs­sigender Punkt.

Kompetenz

Gebündelte Expertise

 

Als einer der größten und renommiertesten Investment Consultants steuert Mercer seine Expertise in der Manager­selektion, in der Gebühren­verhandlung mit den Zielfonds sowie in der Portfolio­konstruktion bei.

 

Das Kompetenzzentrum der DekaBank für professionelle Investoren liefert maßgeschneiderte Fondslösungen für alle institutionellen Anleger­gruppen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich Risiko­management. Die Anlage­experten verfügen über langjährige Erfahrung in der systematischen Reduktion von Volatilität und Tail-Risiken.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, Mai 2018