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DIPS: Deka Investment Portfoliosteuerung
Das Cockpit des Portfoliomanagers

Schnelllebige Finanzmärkte erfordern eine schnelle Reflexion in den Portfolios. Veränderungen müssen zeitnah erfasst und dokumentiert und Prozessanpassungen technisch umgesetzt werden.

Voraussetzung für reibungslose Abläufe in der Portfoliosteuerung sind neben effizienten Kommu­nikations­strukturen vor allem moderne Systeme und Tools im Front-Office. Das vor rund zehn Jahren eigenentwickelte und seither kontinuierlich weiterentwickelte Deka Investment Portfoliosteuerungs­tool – kurz genannt DIPS – ist eine solche maßgeschneiderte Front-Office-Lösung. „DIPS enthält alle portfoliorelevanten Informationen“, erläutert Bernd Müller, neben Lütfü-Can Baysal zuständiger Anwendungsverantwortlicher bei der ­DekaBank. Mit DIPS lassen sich auch mehrere Portfolios gleichzeitig anschauen.

Die Einteilung der Portfolios lässt sich nach verschiedenen Kriterien vornehmen – etwa nach Portfoliomanager, Fondstyp, Kunde oder organisatorischer Einheit. Ertrags- und Risikotreiber lassen sich blitzschnell identifizieren. Weil das Risikomanagement integraler Bestandteil aller Investmentprozesse ist, ist dank DIPS auch jederzeit eine assetklassenübergreifende Risikoanalyse der Fonds möglich.

 

DIPS – DIE DEKA FRONT-OFFICE-LÖSUNG FÜR PORTFOLIOMANAGER

Vorteile in der Portfolioverwaltung

Der Portfoliomanager hat auf nur einer Seite den Überblick über die wichtigsten Daten zur Gesamtstruktur des Fonds, der Benchmark und der Performance. Dazu kann er sich die Fondsstruktur detailliert nach Assetklassen, Laufzeitbändern, Duration oder Währungszusammensetzung darstellen lassen. Möglich ist auch eine detaillierte Asset-Allokation-Simulation, wie z. B. mehrdimensionale Analysen nach den verschiedensten Kriterien.

Auf diese Weise lassen sich zum einen die Portfolios in den jeweiligen Teams ständig überprüfen. Zum anderen können die ­Verantwortlichen das Tool bei Masterfonds einsetzen, um das gesamte Exposure des Kunden in verzögerter Echtzeit zu verwalten. „Die Near-Time-­Datenversorgung ermöglicht es uns, jederzeit aktuelle Fondskennzahlen rechnen zu können und nicht nur einmal am Tag, wie sonst üblich“, erläu­tert der Anwendungsbetreuer.

Eine Besonderheit gegenüber vergleich­baren Systemen ist außerdem die enge ­Verzahnung mit dem Ordersystem. „DIPS gewährleistet eine vollautomatische Schnitt­stelle zwischen Portfoliomanagement und Trading“, sagt Müller. Orders können somit direkt überprüft und an das Ordersystem weitergegeben werden. Die Zeitersparnis ist enorm.


„Spezielle, vom Kunden vorgegebene Restriktionen können wir im Compliance Server als Regel einprogrammieren und in den Portfolios entsprechend berücksichtigen“, sagt Müller. Auch sonstige Veränderungen der Kundenrichtlinien dokumentiert der Fondsmanager, sie werden mit sofortiger Wirkung integriert. „Der Kunde kann mit DIPS als zentrales, einheitliches und standardisiertes System der Deka vom Erfahrungsschatz vieler profitieren“, betont Müller.

Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 3, November 2015