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Praxisbericht Marktgerechtigkeitsprüfung
Prüfungssicherheit und Effizienz

Um Geschäfte auf Marktgerechtigkeit prüfen zu können, sind historische Daten und ein verlässlicher Prozess nötig. Die Deka übernimmt die Prüfung als Wertpapierhaus der Sparkassen und schafft so Rechtssicherheit.

Die Deutsche Bundesbank schreibt Finanzinstituten vor, Konditionen von Geschäften im Eigen­handel auf deren Markt­gerechtigkeit hin zu prüfen. Für Sparkassen können diese Anforderungen neben einem erhöhten Aufwand an Zeit und Personal auch handfeste Risiken bergen. „Wird die Markt­gerechtig­keitsprüfung von der Bundes­bank beanstandet, kann auf Seiten der Sparkassen ein erheblicher Mehr­aufwand entstehen“, weiß Carsten Krapp, Leiter des Kompetenz­teams Sparkassen Nord/Ost bei der Deka in Frankfurt, und verweist auf die hauseigene Lösung, die allen Sparkassen offensteht. „Wer die Markt­gerechtig­keitsprüfung an die Deka ausgliedert, kauft sich in erster Linie Prüfungs­sicherheit ein“, betont Krapp. „Da wir ohnehin schon alle Geschäfte der Deka sowie anderer Tochter­gesellschaften prüfen, verfügen wir über einen zertifizierten Prozess, der sicher, effizient und preiswert ist.“ Derzeit prüft die Deka wöchent­lich rund 50.000 Handels­geschäfte auf ihre Markt­gerechtigkeit.

Wer im Jahr lediglich rund ein­hundert Geschäfte abwickelt, dem fehlt die statistische Daten­basis, um eine Prüfung sach­gerecht durch­führen zu können.

Torsten Siller

Abteilungsleiter Sparkassensteuerung,

Sparkasse Rhön-Rennsteig

Ohne Handelsdaten keine Prüfung in Eigenregie

Dies kann Oliver Reintjes, Gruppen­leiter Unternehmens­steuerung bei der Stadt- und Kreis­sparkasse Leipzig, aus eigener Erfahrung bestätigen: „Die Zusammen­arbeit mit Spezialisten ist deswegen sinnvoll, weil sie uns neben einem standardisierten Prozess Rechts­sicherheit garantiert. Lediglich bei Detail­fragen müssen wir hin und wieder zum Hörer greifen und das Team in Frankfurt anrufen“, so Reintjes. Dies sieht auch Torsten Siller, Abteilungsleiter Sparkassen­steuerung der Rhön-Rennsteig-Sparkasse, so und verweist auf „Antworten im Minuten­takt“ welche die Spezialisten zur Markt­gerechtig­keits­prüfung selbst bei schwierigen Fragen per E-Mail böten. Die Sparkasse, die noch vor einigen Jahren als Handels­buch-Institut weitaus mehr eigene Geschäfte abgewickelt hat, nutztden Service der Deka neben der gebotenen Rechts­sicherheit in erster Linie aus Mangel an eigenen Handels­daten: „Wer im Jahr lediglich rund einhundert Geschäfte abwickelt, dem fehlt die statistische Daten­basis, um eine Prüfung sachgerecht durchführen zu können“, stellt Siller fest. Um entsprechende Markt­zugänge zu schaffen, seien für Platt­formen wie Reuters oder Bloomberg hohe Investitionen nötig, die die Kosten der Markt­gerechtig­keits­prüfung in den meisten Fällen bereits überschreiten. „Insgesamt sind wir mit der Zusammen­arbeit mit der Deka sehr zufrieden. Seit wir das Angebot nutzen, sehen wir uns deutlich revisions­fester aufgestellt“, erklärt Siller.

Deka Marktgerechtigkeitsprüfung für Sparkassen

Die Zusammen­arbeit mit Spezial­isten ist deswegen sinnvoll, weil sie uns neben einem standard­isierten Prozess Rechts­­sicher­heit garantiert.

Oliver Reintjes

Gruppenleiter Unternehmenssteuerung,

Stadt- und Kreissparkasse Leipzig

Marktgerechtigkeitsprüfung mit einem Klick anstoßen

Seit 2017 gilt für das Angebot der Deka ein neues Gebühren­modell (siehe Markt& Impuls 2/2017), das ins­besondere Instituten mit geringerer Handels­aktivität Vorteile bringen soll. Während Oliver Reintjes von der Stadt-und Kreis­sparkasse in Leipzig mit dem neuen Gebühren­modell gering­fügig günstiger fährt, will Torsten Siller die Markt­gerechtig­keits­prüfung nicht anhand der Kosten beurteilen: „Für uns zählt, dass wir nach Berück­sichtigung sämtlicher Faktoren zum Entschluss gekommen sind, dass es einfacher ist, die Markt­gerechtig­keits­prüfung von den Experten der Deka erledigen zu lassen.“ Ähnlich denkt auch Sabine Stadler von der Sparkasse Nieder­bayern Mitte. Die Sparkasse nutzt das Angebot der Deka, seit es als Pilot­projekt für einige wenige Institute gestartet ist. „Zwar werden auch wir künftig ein bisschen weniger für die Markt­gerechtig­keits­prüfung bezahlen, doch steht für uns im Vorder­grund, dass wir uns auf die Abläufe verlassen können. Insbesondere der weit­gehend auto­matisierte Prozess vereinfacht uns den Alltag ungemein“, betont Stadler. Die Spezialistin für Finanz- und Rechnungs­wesen denkt dabei vor allem an die Möglichkeit, die Markt­gerechtig­keits­prüfung direkt in der SCD-Software anzustoßen und erstellte Berichte bequem online abrufen zu können. „Kommt es doch einmal zu Nachfragen, gestaltet sich der Prozess sehr transparent und lösungs­orientiert. Die Abläufe sind gut eingespielt“, berichtet Stadler.

Kommt es doch einmal zu Nach­fragen, gestaltet sich der Prozess sehr trans­parent und lösungs­orientiert. Die Abläufe sind gut eingespielt.

Sabine Stadler

Spezialistin Finanz- und Rechnungswesen,

Sparkasse Niederbayern Mitte

Verlässlicher Partner im Verbund

Neben der zeit­nahen Markt­gerechtig­keits­prüfung beim Eigen­handel können Kunden der Deka auch bei der Ein­führung neuer Produkte profitieren: „Da bei neuen Produkten eine Über­prüfung der Markt­gerechtig­keit vorgesehen ist, können an­geschlossene Sparkassen mit unserer Hilfe Zeit sparen“, erklärt Carsten Krapp von der Deka. Während die Sparkasse Nieder­bayern Mitte in den vergangenen Jahren nicht so viele neue Produkte lanciert hat, weiß Oliver Reintjes von der Stadt- und Kreis­sparkasse Leipzig den Service der Deka bei Produkt­neu­einführungen zu schätzen und betont insbesondere den Zeit­gewinn. Obwohl während der vergangenen Jahre auch andere Anbieter die Markt­gerechtig­keits­prüfung als Dienst­leistung anboten, wollen alle drei befragten Sparkassen der Deka treu bleiben: „Wir haben andere Angebote eingeholt, doch waren diese einerseits teurer und boten anderer­seits nicht den Vorteil der Deka, die als Wert­papierhaus der Sparkassen über das nötige Wissen verfügt und so Abläufe effizient gestalten kann“, so Reintjes.

 

Ihre Ansprechpartner zur Markt­gerechtig­keits­prüfung der Deka erreichen Sie hier:

Telefon: (069) 71 47 - 55 11

E-Mail: Spk-marktgerechtigkeit@deka.de

 

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 3, August 2017