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Deka-Investmentprozess:
Struktur und Flexibilität

Der Kapitalmarkt kennt keine Musterlösungen. Flexibilität und Orientierung sind gleichermaßen gefragt. Der Deka-Invest­ment­prozess spiegelt diese Entwicklungen und Anforderungen wider und stellt sich den Herausforderungen.

Bewegte Märkte erfordern einen flexiblen Investmentprozess. Die Gremien der Deka haben sich schon lange den volatilen Kapitalmärkten angepasst. Gebündelt in einem fundierten Research-Ansatz, einem ausgeprägten Kapitalmarktverständnis, mit erfahrenen Managementteams und einem ausgeprägten Risikomanagement, bildet das Deka Investment Komitee das Fundament für Investitionsentscheidungen. Das Ergebnis sind klar formulierte Meinungen und Trendaussagen zu den Kapitalmärkten, von denen das Portfoliomanagement ebenso profitiert wie die Sparkassen und Fondsinvestoren. Mit dieser Grundlage bleibt eine Anpassung an volatile Märkte zwar immer eine Herausforderung, führt aber nicht zu unbedachten Handlungen.

 

Eine Marktmeinung – viele Strategien

Steuerzentrale des Investmentprozesses ist das Deka Investment Komitee, das regelmäßig, mindestens aber alle zwei Monate, tagt. Was immer den Markt bewegt, wird in diesem Gremium rund um den Deka-Chefanlagestrategen Frank Hagenstein erörtert. Immer mit dabei: Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater, Steffen Selbach, Leiter Vermögensmanagement und Dachfonds, Victor Moftakhar, Leiter Publikums- und Spezialfonds, und als Gast Vorstandsvorsitzender Michael Rüdiger. Die Ergebnisse fließen in die Asset Allocation ein und werden regelmäßig im Deka-InvestmentBrief publiziert. Durch die Publikation des Chefanlagestrategen können die Sparkassen und institutionellen Kunden von der Marktexpertise der Deka profitieren.

 

Eine klare Marktsicht
bildet die Basis für
fundierte Entscheidungen.

Frank Hagenstein

Chefanlagestratege

Deka-Gruppe

Zusätzlich ist das Ziel des Investmentkomitees, eine klare Marktmeinung zu entwickeln und dem Portfoliomanagement klare Leitplanken zur Verfügung zu stellen. Um die Marktsicht des Investment­komitees in profitable Anlageentscheidungen zu übersetzen, ist der Prozess des Investment­komitees mit dem CIO-Meeting als einem Inputfaktor verknüpft. Ziel des CIO-Meetings, das sich aus Frank Hagenstein und Anlageexperten für die verschiedenen Assetklassen zusammensetzt, sind klare strategische und taktische Handlungsempfehlungen für die Publikums- und Spezialfonds. Aktuelle Trends, Maßnahmen von Notenbanken und Politik sowie die Entwicklung fundamentaler Daten bilden eine Top-down-Marktsicht, die sich Portfoliomanager einzelner Fondsprodukte zu eigen machen können. Eines der Hauptanliegen des CIO-Meetings ist es, Empfehlungen mit einem möglichst antizyklischen Ansatz auszusprechen.

 

Portfoliomanagement setzt auf Eigenverantwortung

Das Portfoliomanagement kann diese Informationen als Entscheidungshilfe dann marktgerecht verwerten und opportunistisch umsetzen. Dazu gehört auch, mögliche Quellen für Überrenditen zu identifizieren und am Markt den jeweils besten Weg für den jeweiligen Ansatz zu wählen. Diese Kombination aus klaren Leitplanken von Investmentkomitee und CIO-Meeting und den flexiblen Anlageentscheidungen auf Seiten des Portfoliomanagements hat sich während turbulenter Marktphasen bereits bewährt.

 

Die volkswirtschaftlichen Prognosen werden in die Entwicklung einer Asset-Allokation einbezogen.

Dr. Ulrich Kater

Chefvolkswirt

Die Kapitalmarktentwicklungen verlaufen zunehmend schneller als in der Vergangenheit. Damit rückt die taktische Asset-Allokation in den Vordergrund und gewinnt an Stellenwert. Für die Anlagestrategie bedeutet dies ein hohes Maß an Flexibilität um die aktiven Entscheidungen gewinnbringend im Rahmen des Investmentprozess umzusetzen.

Das Portfoliomanagement der Deka zeichnet sich durch kurze Wege und effiziente Strukturen aus. Der Portfoliomanager erfüllt eine Doppelfunktion: Er ist für ein Portfolio, aber gleichzeitig auch als Analyst – beispielsweise für eine Branche oder eine Assetklasse – verantwortlich. Davon profitiert das gesamte Fondsmanagement. Als Analyst trägt er dazu bei, dass seine Beobachtungen und detaillierten Kenntnisse auch in andere Fonds einfließen. Als Fondsmanager profitiert er auch von seinen Kollegen. Hieraus ergeben sich sehr gute Interaktionen, was sich positiv auf die Entwicklung der Fonds auswirkt. Unterstützt wird das eigenverantwortlich arbeitende Fondsmanagement von modernen Front-Office-Tools, die es ermöglichen, auch komplexe Portfoliostrategien schnell umzusetzen. Ein ausgeprägtes Risikomanagement rundet das Aufgabenspektrum des Fondsmanagements ab.

 

Überblick Investmentprozess

Quelle: DekaBank

Das Beste aus zwei Welten

Da Portfoliomanager ihr flexibles Vorgehen auf Informationen stützen, die Bottom-up erarbeitet wurden, stellt der Investmentprozess der Deka eine erfolgreiche Kombination aus beiden Investmentansätzen dar: Globale Trends und Entwicklungen werden so mit den besten Anlagechancen kombiniert. Dies zeigt, dass Bottom-up und Top-down keine Ansätze sind, die einander ausschließen müssen. Wichtig ist allerdings, dass beide Ansätze so kombiniert werden, dass sie eng und konstruktiv miteinander verknüpft sind. Die marktnahen Impulse des Investmentkomitees und des CIO-Meetings schaffen regelmäßig klare Leitplanken, auf deren Basis Fondsmanager für die Produktpalette maßgeschneiderte Entscheidungen treffen können.

 

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 3, November 2015