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Gefangen im Niedrigzins?
Wo Investoren echte Renditechancen finden

Von den Notenbanken können Investoren weiterhin wenig Unterstützung in ihrem Anlagenotstand erwarten. Wir gehen davon aus, dass weder die Federal Reserve noch die Europäische Zentralbank 2014 an ihren Niedrigzinsen etwas verändern wird. Die Realrenditen dürften insbesondere für langlaufende Bundes­anleihen entsprechend gering bleiben.

Institutionelle Anleger sind weiterhin gefangen in einem Umfeld historisch niedriger Zinsen. Die Rotation in höher verzinste Anlageklassen wird deshalb aller Voraussicht nach anhalten. Dies gilt auch ab Beginn der Rückführung der Anleihekäufe durch die Federal Reserve. Während dieser Anpassungsphase sind Korrekturen bei risikobehafteten Anlagemärkten wahrscheinlicher. Um die Rotation dauerhaft zu stoppen, wären jedoch eine restriktive Geldpolitik und eine Verflachung der Zinskurve nötig. „Beides erwarten wir nicht im anstehenden Jahr“, sagt Frank Hagenstein, Chefanlagestratege und CIO der Deka-Gruppe. Er rechnet damit, dass auch die neue Fed-Präsidentin, Janet Yellen, die geldpolitische Steuerung mit ruhiger Hand fortführen und für ein marktfreundliches Umfeld sorgen wird.


10-jährige Bundesanleihe

Quelle: Bloomberg

Die Konsequenz: Höher verzinste Anlageklassen bleiben für institutionelle Investoren eine Alternative. Echte Chancen liegen weiterhin bei Hochzinsanleihen, Dividendenaktien und ausgewählten Schwellenländer-Bonds. In diesen Segmenten finden Investoren die Renditen, die sie am Markt zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen erzielen müssen.

Deka-RentSpezial HighYield*
Attraktive Renditeaufschläge

Hochzinsanleihen bieten Renditechancen bei vergleichsweise überschaubarem Risiko. Planbare Investitionen in diesem Segment sind mit den Laufzeit­fonds Deka-RentSpezial HighYield* möglich. Sie konzentrieren sich auf Unternehmen mit einem durchschnittlichen Rating von „BB“. Der Schwerpunkt liegt in Europa, vereinzelt werden Schwellenländer-Anleihen beigemischt. Die Fonds bieten Transparenz durch ein aktives Management sowie Granularität durch die breite Streuung über Branchen, Länder und Ratingklassen hinweg. Hauptrisiken sind eine unerwartet starke Abschwächung der Konjunktur in der Eurozone und ein damit einhergehender Anstieg der Ausfallraten. Außerdem können Hochzinsfonds starken Wertschwankungen unterliegen, die sich negativ auf eine Anlage auswirken können.


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Erträge mit Risikopuffer

Mögliche Kursgewinne und attraktive Dividenden­erträge vereinnahmen – diese Chancen eröffnet Deka-Dividenden­Strategie. Der Fonds ermöglicht ein vergleichsweise defensives Engagement am Aktienmarkt; er nutzt die gute Markt­phase, in der Dividendenrenditen die Renditen von Unternehmensanleihen schlagen. Investiert wird bevorzugt in Qualitätsaktien mit überdurchschnittlichen Dividenden, welche bei sinkenden Kursen einen Sicherheitspuffer bieten können. Anleger können zudem profitieren von einem aktiv gemanagten Portfolio in einem Umfeld, in dem Einzel­aktien deutlich unterschiedliche Wert­entwicklungen aufweisen. Kapitalmarkt­bedingte Wertschwankungen können sich jedoch negativ auf die Anlagen auswirken.

Deka-Global ConvergenceRenten
Wertentwicklung seit Auflegung

Der Fonds legt überwiegend in verzinsliche Wertpapiere aus Schwellenländern wie Mexiko, Polen, Südafrika und Peru an. Damit nutzt er die gestiegenen Risiko­prämien bei weiter guter Kreditqualität und kann eine höhere Gesamtrendite erzielen als mit Bundesanleihen. Der Fonds erwirbt vorwiegend Staatsanleihen, mischt Unternehmensanleihen sowie Anleihen staatlicher Behörden und supranationaler Organisationen bei. Die Anlagen erfolgen in lokaler Währung und in Hartwährungen. Ein Risiko für den Fonds geht von einer deutlich schnelleren Rückführung der Anleihekäufe durch die Fed aus. Dies kann zu Mittelabflüssen aus Schwellenländern, höherer Volatilität und starken Kursrücksetzern bei den Anleihen der Fonds führen.

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Januar 2014