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ETFs made in Germany
Vorteile über den Kauf hinaus

Dass ein Geschäft mit dem Kauf eines Anlage­instruments nicht ab­geschlossen ist, wissen Sparkassen nur zu gut. Die Deka baut bei ETFs auf eine stringente Philo­sophie und liefert alle rele­vanten Reportings gleich mit.

Börsen­gehandelte Index­fonds, so genannte Exchange Traded Funds (ETFs), haben während der vergangenen Jahre für viele Anleger an Bedeutung gewonnen. Die Unter­nehmens­berater von PwC gehen in ihrer Studie „ETF 2020“ davon aus, dass sich der ETF-Markt bis 2020 verdoppelt. Welt­weit könnten dann 5 Billionen US- Dollar in ETFs investiert sein. Doch was macht diese Instrumente so attraktiv, was sind Unterschiede zwischen den Anbietern? „ETFs vereinen Einfach­heit durch Index­abbildung, flexible Handel­barkeit und hohe Trans­parenz“, betont Nigel Longley, stv. Direktor für Betreuung ETF bei der Deka. „Investoren sollten sich aber die Produkte ganz genau ansehen und bedenken, dass es mit dem Kauf allein nicht getan ist.“ Der ETF- Experte verweist auf Dokumen­tations­pflichten und Steuer­fragen und sieht die Deka im Vergleich zur Konkurrenz beson­ders gut aufgestellt. „Wir haben ein starkes Commitment zum deutschen Markt“, erklärt Longley.

 

„ETFs vereinen Einfachheit durch Indexabbildung, flexible Handelbarkeit und hohe Transparenz.“

Nigel Longley, CSIP (DVFA)

stv. Direktor für Betreuung ETF bei der Deka

Alleinstellungsmerkmal: deutsche ETFs

Während andere Anbieter Länder wie Luxemburg und Irland bei der Auflage neuer ETFs bevorzugen, wurden alle Deka ETFs in Deutschland emittiert und unterliegen dem deutschen Steuer­recht. Für Kunden ergeben sich daraus Vorteile. „Dass Aktien-ETF-Investoren ihre Stimm­rechte an den jeweiligen ETF-Emittenten ‚verschenken‘, ist den meisten Anlegern vor­der­gründig nicht bewusst“, erklärt Longley den Nach­teil bei ausländischen ETF-Emit­tenten. Als „Treuhänder“ im Interesse der Fonds­anleger nimmt die Deka diese Ver­antwortung sehr ernst und übt die Stimm­rechte im Sinne von deutschen Investoren immer aus. Corporate Governance ist für die Deka – als eine der größten Fonds­ge­sellschaften Deutschlands – ein besonderes Anliegen, weil sie in der verant­wortungs­vollen Unternehmens­führung den Schlüs­sel für die nach­haltige Wert­steigerung ihrer Investments sieht.

 

Zusätzlich zu umfassenden Reportings für jede Anleger­gruppe bietet die Deka täglich Ein­blick in ihre ETFs und die zugrunde­liegenden Indizes. Neben den gängigen bank­aufsichts­rechtlichen Kenn­zahlen werden Sparkassen ein Groß­kredit­reporting und die Liquiditäts­kennzahlen nach LCR- Verordnung zur Verfügung gestellt.

 

Mehrwert auf einen Klick

Auszüge der Reportings

 

 

  • Übersicht über historische Indexperformances
  • Übersicht über Ausschüttungs- und Thesaurierungstermine
  • WM-Meldung
  • Fremdwährungsquote
  • Backtesting VaR Report
  • GroMiKV (Großkredit- und Millionenkreditverordnung)
  • Cashflow Report
  • Individualisierte Reportings
  • Zinsschock-Szenario
  • Fonds- und Indexkorrelation
  • Kennzahlen Report

 

Weitere Reportings unter

www.deka-etf.de/downloads/reporting

Die Deka setzt für ihre ETFs – wann immer möglich – die volle physische Repli­kation um. „Wenn ich einen DAX ETF kaufe, erwarte ich auch, dass der DAX enthalten ist“, spiegelt Longley die Er­wartungen der Investoren wieder. Zusätzliche Risiken und Kosten können so – abgesehen von den übli­chen Kurs­schwankungen, welche sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können – für Kunden vermieden werden. Mit speziellen Non-Financial ETFs stehen Produkte zur Verfügung, die die regu­latorischen Anforde­rungen an die Eigen­mittel­unterlegung von Kredit­instituten berück­sichtigen. Darüber hinaus stehen 15 ETFs zur Verfügung, die dauerhaft LCR-fähig gehalten werden.

„Während viele Fonds nur einmal täglich gehandelt werden können, punkten ETFs mit sekunden­genauer Handelbarkeit.“

Nigel Longley, CSIP (DVFA)

stv. Direktor für Betreuung ETF bei der Deka

„Kunden jeden Tag aufs Neue überzeugen“

Egal ob DAX, MDAX oder Dividenden­strategie: Für Investoren ent­scheidend, hat sich über Jahre die hohe Liquidität und fort­laufende Handel­barkeit der ETFs herausgestellt: „Während viele Fonds nur einmal täglich gehandelt werden können, punkten ETFs mit sekunden­genauer Handel­barkeit. Dies überzeugt alle Anleger­gruppen“, betont der ETF-Experte und verweist auf Kunden aus den Bereichen Versiche­rungen, Stiftungen oder Versorgungs­werken, die mittels Deka ETFs Eigen­handel betreiben. „Entscheidend aber ist, dass ein ETF-Geschäft aus unserer Sicht nicht mit dem Kauf endet, es geht mit dem Kauf erst richtig los. Aus diesem Grund setzen wir alles daran, unsere Kunden täglich mit Trans­parenz und Service aufs Neue zu über­zeugen“, betont Longley.

Fondsübersicht zum Download

LCR-fähige ETFs

 

 Tabelle als PDF

 

Die Übersichtstabelle der LCR-fähigen ETFs als PDF

Raffinierte Dividendenstrategien im ETF-Mantel

Besonders beliebt waren bei Deka-Kunden in den vergangenen Monaten ETFs auf die großen deutschen Indizes DAX (WKN: ETFL01 und ETFL06) und MDAX (WKN: ETFL44) sowie den EURO STOXX 50 (WKN: ETFL02 und ETFL46). Auch zwei Dividen­den­strategien haben es in die Top 5 der belieb­testen ETFs der Deka Investment geschafft. „Während deutsche und europäische Indi­zes für Investoren aus Deutschland tradi­tionell beliebte Märkte sind, zeigt der große Zuspruch zu Dividen­den­strategien, dass ETFs für weitaus mehr genutzt werden als nur die Ab­bildung nach Markt­kapitali­sierung gewichteter Indizes“, so Longley. Er verweist auf historische Kurs­daten, wonach Dividen­den­werte neben ihrer Aus­schüttung auch eine über­durch­schnittliche Kurs­entwicklung geboten haben. Dabei gehen Dividenden-ETFs wie der Deka EURO iSTOXX ex Fin Dividend+ UCITS ETF (WKN: ETFL48) überaus raffiniert vor und berücksichtigen neben der Dividen­den­rendite auch Faktoren wie Dividen­den­stabilität und andere fundamentale Kriterien. Der Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF (WKN: ETFL23) geht sogar noch einen Schritt weiter und fokussiert sich auf deutsche Aktien­gesell­schaften, die innerhalb der nächsten Index­periode die höchste Dividen­den­rendite aufweisen werden.

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Januar 2018