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Deka Treasury-Kompass
Leistungsfähige Analyse für individuelle Anlagelösungen

Bewegte Märkte bieten Chancen – wenn die Strategie stimmt. Deshalb ist es wichtig, Entscheidungen für das Treasury-Management auf Basis fundierter Analysen zu treffen und dabei unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten. Der Deka Treasury-Kompass dient als Instrument für die Standortbestimmung – und als Richtungsweiser für die Zukunft. Ein Vorteil, den immer mehr Sparkassen für sich nutzen.

Gute Beratung macht den Unterschied. Besonders dann, wenn extrem niedrige Zinsen für sichere Anleihen in Kombina­tion mit steigender Marktvolatilität eine noch stärkere aktive Steuerung der Anlagen erfordern. Wer eine auskömmliche Rendite erzielen will, muss Risikobudgets optimal nutzen. Das geht aber nur, wenn in passgenauen Analysen erhoben werden kann, wo sich Spielräume für mehr Ertrags­chancen bieten. Mit dem Deka Treasury-Kompass hat die DekaBank ein solches Analyseinstrument entwickelt. Seit 2012 ist er zentraler Bestandteil des Betreuungskonzepts für Sparkassen.



Breite Akzeptanz und positive Resonanz

Den Anfang machte die Sparkasse Kulmbach-­Kronach. Schon in der Pilot­phase kam der Deka Treasury-Kompass bei André Rieß, zuständig für Unternehmens- und Risikosteuerung, zum Einsatz: „Wir können so vergleichsweise einfach die Gesamtsituation unserer Sparkasse auswerten und bekommen gleichzeitig Impulse, wo und wie wir unsere Ertragssituation und das Risikoprofil optimieren können.“ Ein Vorteil, den inzwischen 40 Prozent aller Sparkassen für sich nutzen. Matthias Schillai, Leiter Strategieanalyse und Consultants bei Deka Institutionell, hat die Einführung des neuen Analysetools gemeinsam mit dem Vertrieb von Beginn an begleitet: „Die positive Resonanz aufseiten unserer Kunden zeigt, dass wir mit dem Deka Treasury-Kompass wertvolle Informationen sowohl für Treasurer und Controller als auch Vorstände bieten.“ So bekommt jede Sparkasse ein Instrument an die Hand, mit dem die ohnehin regelmäßig erhobenen Daten zur Vermögens- und Ertragslage nach vielfältigen Kriterien ausgewertet und zu steuerungsrelevanten Kennziffern zusammengefasst werden können. Dies ermöglicht eine Standort­bestimmung aus mehreren wichtigen Blickwinkeln: aus bilanzieller Sicht, aus wertorientierter Perspektive und unter aufsichts­rechtlichen Aspekten. Neben vielen kleineren Sparkassen setzen inzwischen auch immer mehr große Institute auf den Deka Treasury-Kompass. Eines haben die Anfragen gemeinsam. „Derzeit wird sehr oft der Wunsch geäußert, die Ergebnisse aus den Analysen so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen, damit sie auf jeden Fall in die Planungen für das Jahr 2014 einfließen können“, berichtet Schillai.

Mehr Transparenz für fundierte Entscheidungen

Dabei ist die Auswertung der eigenen Kennziffern nur ein Teil des Leistungsangebots. Auf großes Interesse stößt auch die Möglichkeit, das eigene Institut mit den Ertrags- und Risikostrukturen anderer Institute zu vergleichen.

„Ein solcher Vergleich zielt nicht darauf ab, den Durchschnitt der Teilnehmer zum Maßstab zu erheben“, betont Schillai. Vielmehr geht es darum, der jeweiligen Sparkasse transparent zu machen, wo ihre Besonderheiten liegen. Dabei hilft ein valider Referenzrahmen, denn auf dieser Basis lassen sich exakt jene Abweichungen – etwa in der Bilanzstruktur – quantifizieren, die als institutsspezifische Gegebenheiten bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden müssen.


Deka Treasury-Kompass – Analyse: Depot A

Breite Streuung der Depot A-Chance-Risiko-Profile; Quelle: Deka Treasury-Kompass


„Mit dem Deka Treasury-Kompass können wir eine repräsentative Grundgesamtheit darstellen, die umso aussagekräftiger ist, je mehr Sparkassen ihre Daten einspielen“, erklärt Senior-Strategieanalyst Hartmut Binias von Deka Institutionell. Die 163 bislang teilnehmenden Sparkassen liegen mit einer durchschnitt­lichen Bilanzsumme von 2,1 Mrd. Euro etwa auf dem bundes­weiten Schnitt aller DSGV-Sparkassen von 2,4 Mrd. Euro. Sie repräsentieren eine Bilanzsumme von 341 Mrd. Euro, was gut einem Drittel der Gesamtsumme aller Sparkassen entspricht. Binias ergänzt: „Wir profitieren von der über die Jahre gewachsenen Vertrauensbasis. Die Teil­nehmer wissen, dass wir ihre Daten in der erforderlichen Aggregation für jene Auswertungen nutzen, die am Ende den Sparkassen selbst den größten Nutzen bringen.“ Die Datenerhebung ist abgestimmt auf existierende Strukturen und Systeme; auch erfordert sie keinen technischen Mehraufwand. So ist die Teilnahme für alle Sparkassen effizient und zudem kostenfrei.

Prognosebasierte Simulation von Anlagestrategien

Die umfassende Analyse aller relevanten Kennziffern ermöglicht neben der vergleichenden Standort­bestimmung auch die Simulation verschiedener Strategien vor dem Hintergrund aktueller Kapitalmarkt­szenarien. Allein der Rückgang der durchschnittlichen Verzinsung auf die eigenen Wertpapiere von 3,1 Prozent im Jahr 2012 um über 20 Prozent auf 2,7 Prozent macht den Ertragsdruck deutlich. Das regulatorische Umfeld mit steigenden Eigenkapital­anforderungen sorgt für weiteren Druck und mit einem durchschnittlichen haftenden Eigenkapital von 18 Prozent im Jahr 2013 werden die Sparkassen mit einem immer geringeren Abstand zum regulatorischen Minimum umgehen müssen. Zur Aus­wertung dieser Effekte steht den Spar­kassen im Deka Treasury-Kompass die Cockpit-Funktion zur Verfügung, mit der die Auswirkung einzelner Anlage­entscheidungen auf wichtige Kennziffern der Ertrags- und Risikosteuerung kalkuliert werden kann. In die Szenarioanalyse werden automatisch alle Prognosen der DekaBank zu einzelnen Anlageklassen eingebunden. „Dadurch wird der Deka Treasury-Kompass für unsere Kunden zu einem in vielerlei Hinsicht leistungsstarken Instrument der Anlagesteuerung und für uns ein zentrales Element im gemeinschaftlichen Beratungsprozess von Kundenbetreuer, Sales und Strategieanalyst“, erläutert Schillai. Denn auf dieser Basis lassen sich passgenaue Lösungen für den spezifischen Anlage­bedarf jeder Sparkasse entwickeln. „Das Tandem aus Kunden­betreuer und Sales kann exakt heraus­filtern, welche Leistungen und Produkte genau jene Anforderungen erfüllen, die für die Optimierung des Ertrags-Risiko-Profils erforderlich sind“, ergänzt Schillai. Und das sei schließlich das Ziel eines guten Beratungsprozesses.

Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 1, Januar 2014