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Vom Club zum Deal
Gefragtes Investment in bewegten Zeiten

Immobilien sind im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eine attraktive Anlagemöglichkeit; dementsprechend herrscht an den Immobilieninvestmentmärkten ein hohes Wachstum. Dabei erfreuen sich auch Club Deals wachsender Beliebtheit.

Wohin bloß mit der Liquidität? Auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage blicken viele Investoren derzeit in Richtung Immobilien. Und die Nachfrage dürfte mangels attraktiver Anlagealternativen und dem Überfluss an Kapital weiter steigen, so die aktuelle Einschätzung des DekaBank Research. Dabei stehen nicht nur Büro und Einzelhandelsimmobilien in der Gunst der Investoren, sondern auch die Sektoren Hotel und Logistik registrieren Rekordumsätze, unter anderem begünstigt durch Portfoliodeals mit teilweise großen Volumina.So erreichte nach Angaben von Cushman & Wakefield das Transaktions­volumen für Gewerbeimmobilien in Europa mit 246 Mrd. Euro im vergangenen Jahr den höchsten jemals registrierten Wert. Das hohe Erwerbsinteresse hat in nahezu allen Marktsegmenten zu starken Rendite­rückgängen geführt. Charakteristisch ist außerdem, dass sich die Risikoprämien zwischen den Nutzungsarten reduziert haben.

 


Die Vorteile von Club Deals sind vielfältig: Die rechtliche und strukturelle Ausgestaltung ist flexibel – mit einem hohen Maß an Kontrolle und Einbeziehung in Entscheidungen.


 

 

 

 

Immobilien-Boom

Die Deka-Gruppe hat sich in allen Marktphasen der Immobilieninvestments als professioneller Partner etabliert. Nicht zuletzt wegen der jahrzehntelangen Marktpräsenz befinden sich mittlerweile 445 Investments in 26 Ländern mit einem Immobilienvermögen von rund 28 Mrd. Euro in den unterschiedlichen Sondervermögen der Gruppe. In Ankauf, Management und Verkauf verfügt die Deka durch ihren breiten Marktzugang, ihr Risikomanagement und ihre internationale Transaktionserfahrung über ein wettbewerbsfähiges Angebot.

 

 

 

Innerhalb des Bereichs Immobilien werden institutionelle Produkte immer wichtiger, wie die Auflage der Sondervermögen Deka-Domus-Deutschland-Fonds sowie Domus-Einzelhandel-Deutschland zeigt. Der erste institutionelle Fonds wurde bereits im Jahr 1976 aufgelegt. Aktuell werden 16 Produkte betreut: Immobilien mit einem Volumen von insgesamt über 6 Mrd. Euro, verteilt auf elf Spezialfonds, zwei individuelle Lösungen, einen Dachfonds und einen Kreditfonds sowie einen Publikumsfonds für institutionelle Anleger. Zahlreiche Gespräche mit institutionellen Investoren – Bestandskunden und interessierten Neuanlegern – zeigen, dass die Nachfrage nach neuen Konzepten steigt. Dies belegen auch eindrucksvoll die Zahlen der INREV (European Association for Investors in Non-Listed Real Estate Vehicles): Wurden 2009 europaweit noch Co-Investments in Höhe von rund 21 Mrd. Euro durchgeführt, vervierfachte sich das Volumen auf rund 86 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Auch darum will die Deka-Gruppe ihr Produktspektrum in Richtung Club Deals bzw. zukünftig geschlossene Vehikel ausweiten.

 

Wachsende Beliebtheit von Club Deals

Im Rahmen von Club Deals möchte die Deka-Gruppe unter anderem Banken, Versicherungen, Pensionsfonds und Family Offices einen erweiterten Marktzugang zu nationalen und internationalen Top-Immobilien bieten. Ist beispielsweise ein Investment für einen einzelnen Anleger zu groß, können sich
mehrere Investoren zu einem Club Deal zusammenschließen und gemeinsam ein Einzelobjekt oder ein Portfolio erwerben. Entscheidend für den Erfolg ist dabei die weltweite Vernetzung der Deka-Gruppe mit ihrem breiten Marktzugang zu einer Vielzahl von Objekten, ihrer Erfahrung in puncto internationale
Transaktionen, ihrem Asset Management und dem individuellen Reporting sowie ihrer Strukturierungs­expertise. Schließlich hängt die Frage nach der Rechtsform bzw. Hülle des Investments maßgeblich vom Zielinvestment ab.

 

Die Vorteile von Club Deals für Investoren sind vielfältig: So sind die rechtliche und strukturelle Ausgestaltung flexibel; zudem handelt es sich um maßgeschneiderte Investments – mit einem hohen Maß an Kontrolle und an Einbeziehung in die Entscheidungsprozesse. Anlagestrategien lassen sich zielgenau und effektiv umsetzen, weil die Partner üblicherweise identische bzw. zumindest ähnliche Interessen verfolgen. Die Zielobjekte sind dabei bereits häufig gesichert oder in greifbarer Nähe, was eine dezidierte Prüfung auf Anlegerebene möglich macht.

 

Die Deka-Gruppe bringt Investoren und Objekte zusammen

Nach den positiven Erfahrungen mit der Auflage des Deka-Domus-Deutschland-Fonds und des Fonds Domus-Einzelhandel-Deutschland ist ein zunehmendes Interesse von Investoren an Club Deals spürbar. In dieser Rolle macht sich die Deka-Gruppe somit zur Aufgabe, passende Investoren und Anlageobjekte zusammenzuführen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten

 

 

CLUB DEALS

Definition nach INREV*: Im Kern ist ein Club Deal ein nicht börsennotiertes Immobilienvehikel, bei dem eine Reihe von Investoren Kapital in eine Fondsstruktur einbringt. Diese wird von einem externen Fondsmanager verwaltet, der eine vorher festgelegte Immobilieninvestmentstrategie verfolgt. In der Praxis ist die Investorenanzahl in der Regel sehr klein und oft investieren die beteiligten Parteien zu gleichen Teilen.
 
 
* European Association for Investors in
Non-Listed Real Estate Vehicles.
Markt & Impuls - Für institutionelle Investoren - Ausgabe 2, August 2016