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Master-KVG: Aus dem Verbund, für den Verbund
Eine zentrale Plattform sorgt für Effizienz

Die Administration der eigenen An­lagen ist ein zeitlich und finanziell aufwändiger Prozess. Mit dem Asset Servicing und dem Master-KVG-Angebot der Deka können Sparkassen diese Ab­läufe verschlanken, den sich laufend ändernden regulatorischen An­forder­ungen nach­kommen und außer­dem von den Vor­teilen prof­itieren, diese Leistung im Verbund zu belassen.

Das Wachs­tum im Bereich der seg­men­tierten Spezial­fonds, also der Master­fonds der Master-KVGs, setzt sich un­ver­mindert fort. Nach An­gaben des Fonds­verbandes BVI kletterte das Volumen im Jahr 2017 auf über 1.100 Milliarden Euro und er­reichte damit einen neuen Spitzen­wert. Gegen­über 2011, als es noch 512 Milliarden Euro waren, hat sich das Volumen damit mehr als ver­dop­pelt. Auch die Deka ist in diesem Bereich deut­lich gewachsen: Als Master-KVG ad­ministriert sie mittler­weile rund 80 Milliarden Euro, wobei sie mit 95 externen Asset Managern und 17 Verwahr­stellen zu­sammen­arbeitet. Sparkassen sind mit 43 % die wichtigste Kunden­gruppe. Somit ist die Deka Investment mit einem ver­walteten Volumen von über 34 Milliarden Euro im Bereich Master-KVG Markt­führer als Dienst­leister für Sparkassen. Die Gründe dieses rasanten Zuwachses: Angesichts des Niedrigzinsumfeldes und der Vielzahl an regulatorischen und steuer­recht­lichen Veränder­ungen wird die Ad­mini­stration von seg­mentierten Spezial­fonds immer komplexer, zeit­auf­wändiger, personal­intensiver und letzt­lich kostspieliger.

 

„Eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Risikomanagement ist eine transparente Durchsicht.“

 

Matthias Schillai

Leiter Asset Servicing, Kunden- und Mandatsbetreuung,
Deka Investments

„Das Konzept der Master-KVG hilft institutionellen Investoren wie Sparkassen, die Verwaltung seg­men­tierter Spezial­fonds effizienter und trans­parenter zu gestalten und so unter dem Strich Zeit und Geld zu sparen“, erklärt Matthias Schillai, Leiter Asset Servicing Kunden und Mandats­betreuung bei der Deka. Wer sich hier einen Partner für die Aus­lager­ung sucht, muss aller­dings genau hin­sehen. Denn es braucht lang­jährige Ex­per­tise und ein flexibles An­gebot, das pass­genau auf die indi­viduellen Be­dürf­nisse der je­weiligen Sparkasse zu­ge­schnitten werden kann. Nur dann bietet diese Dienst­leistung einen wirklichen Mehrwert.

 

Deka Asset Servicing: mehr als reine Fonds­administration

Auf diese An­forderungen hat die Deka früh­zeitig reagiert. Sie hat das Geschäfts­feld Asset Servicing geschaffen, das über die reine Fonds­administration hinaus eine Viel­zahl an Zusatz­dienst­leistungen bietet. Das funktioniert wie ein Bau­kasten, aus dem jeder Kunde flexibel die Module aus­wählt, die er indi­viduell benötigt. Dabei um­fasst der Bereich die gesamte Wert­schöpfungs­kette von der Fonds­auflage und -admini­stration über die An­bindung externer Asset Manager und der Verwahr­stellen, die Per­formance- und die Risiko­messung sowie ein qualitativ hoch­wertiges Reporting bis hin zum Zu­gang zu Ex­per­ten für Steuer- oder Regulatorik­fragen. Besonderen Wert messen institutionelle Investoren an­gesichts der zu­nehmenden Volatilität an den Kapital­märkten derzeit bei­spiels­weise dem Risiko­controlling bei.
 

Telos-Rating: Deka bester Reporting-Anbieter

In diesem Zus­ammen­hang ist auch das Reporting-Angebot der Deka von großer Be­deutung. „Mit unserem interaktiven Reporting haben An­wender Zugriff auf eine Vielzahl an standardisierten Berichten, vor allem aber können sich Anwender die jeweils pas­sen­den Reports individuell zu­sammen­stellen“, erklärt Nicky Dalichow, Leiter Kunden­betreuung Master-KVG Sparkassen der Deka. So können auch die einzel­nen Ab­teilungen einer Sparkasse Berichte mit den für sie je­weils wichtigen Daten generieren.

 

Einer­seits bietet das inter­aktive Reporting so die tages­aktuelle Bereit­stellung aller relevanten Daten, von Performance­analysen bis hin zu Risiko­szenarien. Auf der anderen Seite haben aber auch die regula­torischen An­forder­ungen in den ver­gangenen Jahren über­propor­tional zu­genom­men, weshalb es das Reporting ermöglicht, verläs­slich alle erforder­lichen Meldungen gemäß den geltenden regu­lato­rischen Vor­gaben zu erzeugen. Insbesondere für Sparkassen kann die Deka mit ihren Reporting-Spezialisten punkten, da sie alle Schnitt­stellen – ob eigene oder in Zu­sammen­arbeit mit der FI – von der ersten Ent­wicklung über die Imple­mentierung bis zum Betrieb im Detail kennen. Dies zeigt auch die Kunden­zufrieden­heits­studie zu Master-KVGs der Rating­agentur Telos vom Oktober 2017. Dort erreichte Deka Investment nicht nur zum ersten Mal den 1. Platz in der Gesamt­wertung, sondern erwies sich gerade in der Kategorie „Reporting“ als bester Anbieter.

 

„Bei unserem Asset Servicing profitieren unsere Kunden auch von der Expertise unserer Spezialisten aus den Bereichen Invest­ment­steuerrecht und Regulierung.“

Nicky Dalichow

Kundenbetreuer Master-KVG
Deka Investment

Nicht nur das: Erst Anfang des Jahres hat Telos das Master-KVG-Angebot der Deka Invest­ment mit der Note 1/Ausblick 1+ (exzellent) bewertet (Quelle www.telos-rating.de). Die Deka konnte sich damit seit dem ersten Rating im Juli 2016 weiter verbessern. Das qualitativ aus­gerichtete Rating von Telos bewertet die Kriterien Manage­ment, Kunden, Produktion sowie Infra­struktur. Bei drei der vier Analyse­blöcke erhielt die Deka im Ver­gleich zum Erst­rating eine bessere Beur­teilung. Das aus­ge­zeichnete Rating von Telos belegt erneut, dass die Deka Invest­ment zu den Top-Anbietern im Master-KVG-Geschäft gehört. Dazu bei­ge­tragen haben unter anderem der konse­quente Ausbau der organi­satorischen Struk­turen, unsere enge Ein­bindung in die Deka-Gruppe sowie die profes­sionelle Er­weiter­ung der Produkt­palette. Dr. Frank Wehlmann, Gesellschafter- Geschäfts­führer der Telos GmbH, kommen­tierte das Rating mit den Worten: „Die institutionellen Kunden der Deka profitieren in erster Linie von der ziel­gerichteten Weiter­ent­wicklung des Kunden­services und der individuellen Kunden­betreuung. Dazu kommt ein sehr hohes Niveau bei der System- und Prozess­qualität mit sehr guten An­sätzen bei der Digi­talisierung. Zusätzlich verfügt die Deka über ein breites Angebot auf dem Gebiet der Lösungen für nach­haltige Invest­ments, angefangen bei Reporting-Services bis hin zur Er­stel­lung von Nach­haltig­keits­analysen. Ihr Rollen­verständnis im Sinne eines Lösungs­anbieters hat das Haus unter der Marke‚ Deka Institutionell‘ konsequent institutionalisiert.“

 

Zusatzservices werden immer wichtiger

Ein wichtiges Werk­zeug als Basis für das Asset Manage­ment ist ferner die Per­formance­messung. Diese bietet unter anderem eine gründ­liche Analyse der Fonds­per­formance, zum Beispiel in Bezug auf das ein­gegangene Risiko, aber auch eine tief­greifende Analyse der Per­formance­beiträge. „Zudem liefert dieses Tool einen objektiven Blick auf die Leistung ein­zelner Fonds­manager“, sagt Dalichow, „was wiederum eine wichtige Ent­scheidungs­grundlage dafür ist, ob ein Mandat zum Beispiel neu ver­geben wird oder ob ein passives Invest­ment vielleicht die bessere Alternative ist.“

 

Ergänzt wird das Standard­angebot durch Zusatz­leistungen wie das Overlay Manage­ment. Ein Service, der auf steigendes Interesse bei Investoren stößt. Schließ­lich lassen sich so in turbu­lenteren Markt­phasen Risiken absichern, ohne dass eine Sparkasse in den Invest­ment­prozess eines Fonds­managers ein­greifen muss. Ferner kann es ein­gesetzt werden, um ein Port­folio nach temporären Kurs­verlusten systematisch wieder aufzubauen.

 

Mehrertrag durch Wertpapierleihe

Zu den eben­falls immer stärker nach­gefragten Zusatz­dienst­leistungen zählt die Wert­papier­leihe. Bislang war bei richt­linien­konformen Spezial­fonds eine Wert­papier­leihe nur besichert möglich, was aufgrund der Null­zins­politik der Noten­banken keinen Zusatz­ertrag für den Spezial­fonds brachte. Seit Anfang dieses Jahres ist nun aber die unbesicherte Leihe aus solchen Vehikeln zulässig. Im Zu­sammen­spiel zwischen Deka Investment und DekaBank als Verwahr­stelle sind alle Prozesse effizient und sicher implementiert. Sind alle weiteren Voraus­setzungen erfüllt, können Sparkassen damit erstmals LCR-fähige Wert­papiere für die aktive Steuerung ein­setzen und auf diese Weise Zusatz­erträge generieren. „Neben den Zusatz­services, die die Deka im Rahmen des Asset Servicing bietet, haben unsere Kunden außerdem den Vorteil, dass sie Zugang zu unseren Experten aus den Bereichen Volks­wirtschaft, Invest­ment­steuer­recht, Berichts­wesen oder Regulierung haben“, so Dalichow weiter. Konkret heißt das, dass die Sparkassen zwar mit einem Kunden­betreuer der Deka zu tun haben. Sie profitieren aber dennoch von der Expertise der Spezialisten aus den genannten Bereichen. „Unseren Kunden kommen damit nicht allein die Vorzüge des Master-KVG-Angebots zugute, sondern zusätz­lich die gesamte bei der Deka vorhandene Expertise.“

 

 

 

„In unserem Reporting-Portal kann jeder Anwender über die Standard-Reports hinaus die individuell benötigten Berichte erstellen.“

Matthias Schillai

Leiter Asset Servicing, Kunden- und Mandatsbetreuung,
Deka Investments

Besonders interessant ist die Wahl der Deka als Asset-Servicing-Partner für Sparkassen aber aus einem speziellen Grund: Denn die Deka ist Teil des Verbundes und arbeitet mit unter­schied­lichsten Sparkassen bereits sehr lange zusammen. „Letztlich bedeutet das, dass die Mitarbeiter der Deka auf eine langjährige Expertise und Zu­sammen­arbeit mit Sparkassen zurück­blicken können und deshalb deren indi­vidu­elle Bedürf­nisse sehr genau kennen“, so Schillai. Aus diesem Grund ist die Deka in der Lage, das Master-KVG-Angebot pass­genau auf jede Sparkasse auszurichten.

 

Zudem profitieren diese von einem dauer­haft hohen Qualitäts­niveau, den größen­bedingten Skalen­vorteilen der Deka und einer hohen und soliden Bonität, was sie auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen innerhalb des Verbundes zu einem besonders verläs­slichen und stabilen Partner macht.

Im Überblick

Vermögen von offenen Wertpapier-Spezialfonds in Milliarden Euro

 

Das Volumen des in seg­men­tierten Spezial­fonds investierten Vermögens wächst weiter. Die Ursache: Die Master-KVG erlaubt die Bündel­ung mehrerer Spezial­fonds unter einer zentralen Platt­form und verbindet Effizienz, Flexibilität und Trans­parenz. So können einzelne Mandate an die jeweils leistungs­fähigsten Manager vergeben werden, zugleich aber ein über­greifendes Risiko­management imple­mentiert und regula­torische Vorgaben mit einem Mindest­maß an Aufwand erfüllt werden.

 

Stichtag jeweils 31.12.; *30.11. Quelle: BVI
Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 2, Mai 2018