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Abnahme

Impulse

Direktanlagen sicher steuern.

Eine große Wirtschaftskrise steht nach Einschätzung der Deka-Experten zwar nicht bevor. Die Kapitalmärkte befinden sich jedoch keineswegs in ruhigem Fahrwasser, so der Tenor auf dem Deka Pension Day 2026. Damit wird die Steuerung der Direktanlagen auch für Pensionskassen anspruchsvoller. Unterstützt werden sie dabei von der Deka.

Juli 2026

„Wir werden uns auf mehr Schocks einstellen müssen“ – die Botschaft von Dr. Ulrich Kater bei der Bewertung des Kapitalmarktumfelds auf dem Deka Pension Day 2026 in Frankfurt war deutlich. Zwar habe die globale Konjunktur den Anstieg des Ölpreises im Zuge des Irankonfliktes bislang überraschend gut verdaut. Aber geopolitische Risiken und Stagflationsgefahr bringen Unruhe in die Kapitalmärkte. Für Pensionskassen ist das eine beunruhigende Nachricht. Denn: „Das volatilere Marktumfeld fällt bei ihnen mit erhöhten Anforderungen auf der regulatorischen Seite zusammen. Damit wachsen die Herausforderungen“, beschreibt Marvin Simm, vom Team Direktanlagenmanagement der Deka. So müssen Pensionskassen mindestens alle drei Jahre eine sogenannte „Eigene Risikobeurteilung“ (ERB) nach EbAV-II vorlegen, in der alle wesentlichen Risiken erfasst und quantifiziert werden. Daneben hat die Bafin mit ihrem Rundschreiben 04/2025 die Anforderungen an Eigenmittel und Kapitalausstattung für Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge konkretisiert. „Die Asset Allocation muss auf das Marktumfeld und die regulatorischen Anforderungen abgestimmt werden, das Reporting in der Lage sein, die geforderte Transparenz zu liefern. Deshalb ist ein ganzheitlicher Ansatz in der Verwaltung der Kapitalanlagen wichtig“, so Simm.

Die Deka bietet dazu eine Vermögensverwaltung in der Direktanlage an, in welche die Pensionskassen ihre Anlagen einbringen können. Dabei gibt es Unterschiede in der bilanziellen Betrachtung gegenüber einem Spezialfonds. Denn während der Spezialfonds als Sondervermögen eine Position auf der Bilanz bildet, wird in der Vermögensverwaltung jedes Wertpapier einzeln bilanziert, Kursverluste führen in der Regel direkt zu Abschreibungen. Allerdings besteht bei der Einzelbetrachtung die Möglichkeit, ein Wertpapier bei Bedarf in das Anlagevermögen zwecks Anwendung des gemilderten Niederstwertprinzips umzuwidmen. Kursschwankungen schlagen sich dann nicht mehr direkt in GuV nieder.

Passgenaue Ausrichtung.

„Die Vermögensverwaltung im Direktanlagenmanagement wird deshalb in erster Linie für konservative Buy-and-Hold-Strategien auf der Rentenseite genutzt. Grundsätzlich bietet das Konstrukt der Vermögensverwaltung jedoch die Möglichkeit, Anlageziele entlang individueller Vorgaben wie Anlagerichtlinien, Risikobudgets oder dem Zweck der Anlage umzusetzen. Steht bei der Kapitalanlage die Ertragsoptimierung im Fokus? Handelt es sich um ein Ablauf-Portfolio? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeitsaspekte? Solche Fragen können bei der Umsetzung berücksichtigt werden“, fasst Simm zusammen.

Bei der Deka steht am Anfang des Prozesses die Festlegung der Strategie. Im Gespräch mit dem Investor versuchen die Deka-Experten ein Gesamtbild der Vorgaben und Anlagerichtlinien zu bekommen: „Eine bestehende Asset Allocation oder eine ALM-Studie lassen sich in der Regel problemlos integrieren“, betont der Deka-Spezialist. „Aber natürlich stehen wir auch zur Seite, wenn solche Prozesse neu aufgebaut werden müssen und entwickeln gemeinsam die optimale strategische Asset Allocation.“

Unabhängig davon, ob das Direktanlagenportfolio neu aufgebaut wird oder aus einem Bestand übernommen wurde: Angesichts des volatileren Marktumfelds wächst die Notwendigkeit eines sorgfältigen Monitorings und eines aussagefähigen Reportings, aus denen sich ein Handlungsbedarf schnell ableiten lässt. Die hinter dem Monitoring liegenden Limits in den Anlagerichtlinien müssen kontinuierlich geprüft und angepasst werden. Die Vermögensverwaltung der Deka ermöglicht die Integration einer Vielzahl von Limits unterschiedlicher Herkunft, (z.B. Risikolimit, Emittentenlimit oder weitere individuelle Vorgaben). Marvin Simm möchte dabei Komplexität reduzieren: „Aus Investorensicht ist es hilfreich, wenn Limits aggregiert über das gesamten Anlagenportfolio hinweg sichtbar gemacht und gesteuert werden können.“ Da neben dem Direktanlagenbestand häufig Spezial- oder Masterfonds bestehen, erstellt die Deka eine virtuelle Hülle, den „Berichtsfonds“, in dem sämtliche Anlagen erfasst werden. Der Berichtsfonds erlaubt eine konsolidierte Überwachung der individuellen Limitvorgaben. Voraussetzung ist, dass sämtliche Anlageformen über die Deka verwahrt werden.

„Das Konstrukt der Vermögensverwaltung bietet die Möglichkeit, Anlageziele entlang individueller Vorgaben wie Anlagerichtlinien, Risikobudgets oder dem Zweck der Anlage umzusetzen.“

Marvin Simm

Direktanlagenmanagement, Deka.

Risikosituationen vermeiden.

Auch bei der Auswahl der Einzeltitel hilft die Einbettung des Direktanlagenmanagements in die Deka, erläutert Marvin Simm: „Bei der Auswahl der Anleihen versuchen Investoren idealerweise Ausfälle zu vermeiden. Aber natürlich gibt es auch in diesem Segment unvorhergesehene Ereignisse und idiosynkratische Risiken. Entsprechend kann es auch hier zu Risikosituationen kommen.“ Bei der Auswahl der Emittenten und Anleihen unterstützt zum einen das Deka-Rentenfondsmanagement und zum anderen das interne Credit Risk Committee (CRC). Gleichzeitig nutzen Marvin Simm und seine Kollegen ein internes Tool mit dem sich die Asset-Swap-Spreads überprüfen und historisch bewerten lassen. „Durch den Vergleich des aktuellen Spreads mit historischen Werten sehen wir, wie der Markt den Emittenten bzw. die Anleihe bewertet. Probleme werden so frühzeitig sichtbar und geben uns die Möglichkeit, schnell zu reagieren.“

Aber nicht nur auf Ebene der Deka als Direktanlagenmanager ist Risikoüberwachung gefragt. Auch die Pensionskassen selbst müssen entsprechende Kontrollen implementieren. Denn die Bafin fordert, dass alle Kreditrisiken und externen Ratings für sämtliche Anleihen plausibilisiert und dokumentiert werden. Für die Pensionskasse ist dies in der Regel mit hohem Aufwand verbunden. Deshalb bietet die Deka als Zusatzleistung Emittentenprofile von zahlreichen Ländern, basierend auf der Expertise der Deka-Volkswirte, an. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl an Unternehmensprofilen, die durch die Ratingagentur Scope zugeliefert werden. Diese Informationen bilden die Basis für die Kreditrisikobewertung.

Einfacher Zugang zu SSD und Namensschuldverschreibungen.

Eine weitere Zusatzdienstleistung, welche die Deka ihren Kunden im Direktanlagenmanagement zur Verfügung stellt, ist der Handel von Schuldscheindarlehen (SSD) und Namensschuldverschreibungen (NSV). Für Pensionskassen spielen beide in der Direktanlage eine wichtige Rolle. Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) weist für Ende 2024 einen Anteil von rund 20 Prozent in der Kapitalanlage von Pensionskassen aus. Die Deka hat hier in den letzten Jahren eine hohe Expertise aufgebaut. Sie screent regelmäßig den Primär- und Sekundärmarkt nach potentiellen Investments und kann bei Bedarf SSDs oder NSVs per Zession für ihre Kunden abtreten. Die Deka unterstützt so entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zur digitalen oder physischen Auslieferung der Urkunden.

Für Marvin Simm ist klar: „Kleinere und mittlere Pensionskassen bewegen sich heute in einem herausfordernden regulatorischen Umfeld. Gleichzeitig sind ihre Kapazitäten oft begrenzt. Das Direktanlagenmanagement der Deka bietet deshalb eine prozesssichere, individuell anpassbare Lösung, welche die Optimierung von Anlageklassen, Risikosteuerung und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben ermöglicht.“

Hinweis: Diese Unterlage/Inhalte wurden zu Werbezwecken erstellt. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Basisinformationsblätter, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der Deka Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten. Bitte lesen Sie diese, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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